Inte­gra­ti­ons­kon­fe­renz HSK: Neu­es Inte­gra­ti­ons­kon­zept vorgestellt

20. September 2013
von Redaktion

Inte­gra­ti­ons­kon­fe­renz HSK: Neu­es Inte­gra­ti­ons­kon­zept vorgestellt

Die Teilnehmer der Integrationskonferenz im Kreishaus Meschede. / Foto: Pressestelle HSK

Die Teil­neh­mer der Inte­gra­ti­ons­kon­fe­renz im Kreis­haus Mesche­de. / Foto: Pres­se­stel­le HSKHoc

Hoch­sauer­land­kreis. Der Ent­wurf des neu­en Inte­gra­ti­ons­kon­zep­tes des Hoch­sauer­land­krei­ses wur­de in der Inte­gra­ti­ons­kon­fe­renz am Diens­tag, 17. Sep­tem­ber, im Mesche­der Kreis­haus vor­ge­stellt. Der Kreis­tag wird vor­aus­sicht­lich in sei­ner Dezem­ber­sit­zung das neue Kon­zept ver­ab­schie­den, das das bis­he­ri­ge Kon­zept aus dem Jahr 2008 fort­schrei­ben soll. Die über die Som­mer­fe­ri­en erar­bei­te­ten Zie­le und Maß­nah­men des Kon­zep­tes stell­ten Kreis­di­rek­tor Dr. Klaus Dra­then und die Mit­ar­bei­te­rin­nen des Kom­mu­na­len Inte­gra­ti­ons­zen­trums, Tere­sa Lah­me und Inga Bra­ma­ne, vor. Rund 70 Inter­es­sier­te nah­men an der Kon­fe­renz teil.

 

Land­rat Dr. Karl Schnei­der dank­te den Mit­glie­dern der Arbeits­grup­pen der vier Hand­lungs­fel­der „Bil­dung und Sprach­för­de­rung“, „Arbeit und Wirt­schaft“, „Will­kom­mens­kul­tur und Ver­net­zung“ sowie „Kul­tur und Ehren­amt“ und appel­lier­te an alle Betei­lig­te: „Ich bit­te Sie, in Ihrer Arbeit nicht nach­zu­las­sen, wenn es nun um die Umset­zung geht. Alle Akteu­re der Inte­gra­ti­ons­ar­beit sind jetzt gefragt, den Wor­ten Taten fol­gen zu las­sen.“ Die aus­ge­ar­bei­te­ten Maß­nah­men bie­ten dazu reich­lich Auswahl.

 

Als Maß­nah­men wur­den bei­spiels­wei­se vor­ge­stellt: Die Ange­bo­te des Offe­nen Ganz­tags wer­den auf die Bedürf­nis­se der Kin­der mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund ange­passt, Stei­ge­rung der inter­kul­tu­rel­len Kom­pe­tenz durch Qua­li­fi­zie­rung, beruf­li­che Ein­glie­de­rungs­chan­cen durch Kom­pe­tenz­checks, Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­men und berufs­be­zo­ge­ne Sprach­för­de­rung opti­mie­ren, regel­mä­ßi­ge Tref­fen aller Akteu­re und gemein­sa­me Fes­te, Schu­lung von Migran­ten zu Bera­tern, Stär­kung des Ehren­am­tes, Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen und geziel­te Öffent­lich­keits­ar­beit, Inte­gra­ti­on durch Sport. Im Dia­log mit allen Inte­gra­ti­ons­ak­teu­ren sol­len ver­schie­de­ne Pro­jek­te ange­sto­ßen wer­den. Um einen regel­mä­ßi­gen Aus­tausch der Akteu­re sicher zu stel­len, wer­den regel­mä­ßi­ge Tref­fen zu Fachthe­men orga­ni­siert und alle zwei Jah­re soll eine Inte­gra­ti­ons­kon­fe­renz stattfinden.

 

Wie die Arbeit kon­kret vor Ort aus­se­hen kann, wur­de anhand von vier Pro­jek­ten aus dem Hoch­sauer­land­kreis ver­deut­licht, die den Teil­neh­mern vor­ge­stellt wur­den: Dies Inter­na­tio­na­lis in Arns­berg-Neheim, Mesche­der Stadt­ge­sprä­che, Inter­kul­tu­rel­les Frau­en­fest in Sun­dern und Inte­gra­ti­on durch Sport des Kreissportbundes.