„Fracking” ein ame­ri­ka­ni­scher Alp­traum …

22. Mai 2013
von Redaktion

könn­te nun, gere­gelt per Gesetz, in Kür­ze sei­ne Fort­set­zung auch in unse­rem Land fin­den.

Jede Bür­ge­rin, jeder Bür­ger hat­te sicher­lich schon die Mög­lich­keit, sich anhand der in den öffent­li­chen Medi­en zum The­ma  Fracking zugäng­li­chen Infor­ma­tio­nen, ein Bild dar­über zu machen  und sich zu fra­gen, ob die dies­be­züg­lich in Ame­ri­ka gel­ten­den unbe­grenz­ten Mög­lich­kei­ten, auf unser dicht­be­sie­del­tes Bun­des­land  über­tra­gen wer­den sol­len.

 

Selbst wenn gesetz­li­che Rege­lun­gen in der BRD die Schie­fer­gas­för­de­rung umwelt­ver­träg­li­cher erschei­nen las­sen, sind fol­gen­de Nach­tei­le wie ein hoher Flä­chen­ver­brauch, durch Druck bei der För­de­rung ent­ste­hen­de Berg­schä­den, beim För­der­pro­zess ent­ste­hen­der hoher Was­ser­ver­brauch, die unge­klär­ten Fol­ge­kos­ten für Spät­schä­den sowie eine Ver­gif­tung des Trink­was­sers für Mensch und Natur der­zeit nicht wirk­lich aus­zu­schlie­ßen.

 

Die mit Fracking ver­bun­de­nen Risi­ken sind so man­nig­fal­tig, dass man sich vor die­sem Hin­ter­grund nur wun­dern kann, dass unse­re Seen im Sauer­land, die eine gleich­mä­ßi­ge Ver­sor­gung von ca. 5 Mio. Men­schen mit lebens­not­wen­di­gem Trink­was­ser garan­tie­ren, nicht klar als schüt­zens­wert ein­ge­stuft wer­den und es zur Zeit auch nicht beab­sich­tigt ist, sie ver­bind­lich den schüt­zens­wer­ten Trink­was­ser­se­en gleich­zu­stel­len.

 

Die Par­tei DIE LIN­KE. spricht sich bun­des­weit für Trans­pa­renz, direk­te Mit­ent­schei­dung der betrof­fe­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger bei geplan­tem Roh­stoff­ab­bau aus und tritt für ein ent­schie­de­nes Ver­bot unter­ir­di­scher Ver­pres­sung von CO 2 und Fracking ein, in der Kom­mu­ne im Land sowie im Bund.

 

Bea­te Raberg

Hoch­sauer­land­kreis.

Direkt­kan­di­da­tin DIE LIN­KE.