Fei­ern – aber sicher: Gemein­sam prä­sent am 1. Mai in Bade­bucht am Hen­nesee

26. April 2013
von Redaktion

Mesche­de. Fei­ern – und das ohne „böse Fol­gen“ für alle Betei­lig­ten: Die­ses Mot­to gilt am Mitt­woch 1. Mai, wie­der in der Bade­bucht am Hen­nesee. Die Mesche­der Stadt­ver­wal­tung, Kreis­po­li­zei­be­hör­de, HSK-Jugend- und -Gesund­heits­amt, Ruhr­ver­band sowie ehren­amt­li­che Ein­satz­kräf­te von DRK und DLRG set­zen ihre bewähr­te Zusam­men­ar­beit fort, um einen geord­ne­ten Ablauf der bei Jugend­li­chen belieb­ten Mai­fei­er sicher­zu­stel­len.

„Die­ses Kon­zept hat sich abso­lut bewährt“, meint Stadt­käm­me­rer Jür­gen Bar­thol­mé als  Ver­tre­ter der Hen­nesee GmbH. Sowohl von den Betei­lig­ten wie auch von den Jugend­li­chen selbst habe es in den ver­gan­ge­nen bei­den Jah­ren durch­weg posi­ti­ve Rück­mel­dun­gen gege­ben: „Die waren froh, dass sie in einem ver­nünf­ti­gen Rah­men fei­ern konn­ten.“

Hin­ter­grund: Im Jahr 2010 hat­te es bei einer „Mai­fei­er“ von meh­re­ren hun­dert Jugend­li­chen am Hen­nesee zahl­rei­che Fäl­len von Alko­hol­miss­brauch sowie exzes­si­ve Ver­schmut­zun­gen in dem Erho­lungs­ge­biet gege­ben. Dar­auf­hin hat­te sich ein brei­tes Bünd­nis aus Behör­den und Orga­ni­sa­tio­nen gebil­det, das im Jahr dar­auf von Anfang an auf Vor­beu­gung gesetzt hat­te. Im Mit­tel­punkt: Ein Kon­zept aus Ein­lass­kon­trol­len und Prä­senz auf dem Gelän­de: Gemein­sam wer­den Poli­zei und Ord­nungs­amt in die­sem Jahr wie­der in der Bade­bucht unter­wegs sein; ein Sicher­heits­un­ter­neh­men sorgt bereits beim Zutritt auf das Gelän­de dafür, dass die jun­gen Gäs­te kei­ne Spi­ri­tuo­sen auf das Gelän­de mit­brin­gen. Auch Kreis­ju­gend- und Gesund­heits­amt sowie DLRG und Deut­sches Rotes Kreuz sind in der Bade­bucht vor Ort, um bei Fehl­ent­wick­lun­gen früh­zei­tig ein­schrei­ten zu kön­nen.

Bereits im Vor­feld hat die Stadt Mesche­de zudem an den hei­mi­schen Schu­len die Jugend­li­chen gezielt über die Rah­men­be­din­gun­gen zur „Mai­fei­er“ am Hen­nesee infor­miert. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat­te die­ses Kon­zept Früch­te getra­gen: Zum Bei­spiel muss­te kein Jugend­li­cher nach Alko­hol­miss­brauch dem Ret­tungs­dienst über­ge­ben wer­den. Die Hoff­nung aller Betei­lig­ten: Auch in die­sem Jahr soll sich die posi­ti­ve Ent­wick­lung fort­set­zen.

Dabei gehe es kei­nes­wegs dar­um, Jugend­li­chen die Freu­de am „Par­ty machen“ zu neh­men, unter­streicht Jür­gen Bar­thol­mé. Das Gegen­teil sei der Fall: „Wir wol­len, dass es kei­ne bösen Fol­gen für Mensch und Natur gibt – und das ist doch eigent­lich die bes­te Vor­aus­set­zung für eine unbe­schwer­te Fei­er.“