Dreis­te Masche beschert Betrü­gern fünstel­li­ge Summe

18. September 2013
von Redaktion

Dreis­te Masche beschert Betrü­gern fünstel­li­ge Summe

Bri­lon  Wie­der ein­mal konn­ten dreis­te Betrü­ger einen hohen Geld­be­trag ergau­nern. Einem Mann aus Bri­lon wur­de per E‑Mail der Mahn­be­scheid über 3.750 Euro von einem ver­meint­li­chen Rechts­an­walt Dr. Dr. Micha­el Rein­ba­cher zuge­stellt. Bei dem Betrag han­delt es sich um ange­fal­le­ne Gebüh­ren für ein Gewinn­spiel. Noch am glei­chen Tag rief der angeb­li­che Rechts­an­walt auch bei dem Mann an. Obwohl er nie an einem Gewinn­spiel teil­ge­nom­men hat­te, ließ er sich am Tele­fon davon über­zeu­gen und zeig­te sich ein­ver­stan­den, dass Geld zu zahlen.

Es wur­de ver­ein­bart, dass das Geld von einem inter­na­tio­na­len Paket­ser­vice abge­holt wür­de, was auch noch am glei­chen Tag geschah.

Am nächs­ten Tag rief der Rechts­an­walt erneut an und stell­te einen Gewinn von rund 78.000 Euro in Aus­sicht. Dafür müss­te er nur eine Sum­me von  13.750 Euro auf dem glei­chen Weg über­sen­den und schon wür­de ihm der Gewinn zuge­stellt. Auch dies tat der Mann noch. Am nächs­ten Tag dann erneut ein Anruf. Es wäre ein Ver­se­hen gewe­sen. Es han­delt sich nicht um einen Gewinn von 78.000 Euro son­dern von 778.000 Euro. Dafür wären auch nur noch zwei Gebüh­ren­über­wei­sun­gen von rund je 11.000 Euro nötig. Dar­auf­hin wur­de der Bri­lo­ner unsi­cher und sprach mit Mit­ar­bei­tern sei­ner Bank. Die rie­ten ihm drin­gen, die Poli­zei ein­zu­schal­ten, was er auch tat. Von dem Rechts­an­walt hör­te er dar­auf­hin nie wie­der. Ähn­lich erging es einem Ehe­paar aus Bri­lon vor eini­gen Wochen (wir berich­te­ten am 28.08.). Daher ergeht hier noch ein­mal der drin­gen­de Hin­weis der Poli­zei, sich nie­mals auf irgend­wel­che Geld­zah­lun­gen per E‑Mail oder Tele­fon einzulassen.

Hän­di­gen sie nie­man­den Bar­geld aus oder über­wei­sen sie Geld ins Aus­land oder ande­re unbe­kann­te Quellen.