„Dirt Mas­ters Fes­ti­val ist ein abso­lu­tes Allein­stel­lungs­merk­mal für Win­ter­berg“

21. November 2016
von Redaktion

Fach­hoch­schu­le Süd­west­fa­len zeigt Chan­cen auf und gibt Hand­lungs­emp­feh­lun­gen

berichtuebergabe-dmfWin­ter­berg. Zehn Jah­re iXS Dirt Mas­ters Freeri­de Fes­ti­val im Bike­park Win­ter­berg waren nicht nur Anlass zum Fei­ern. Die Fach­hoch­schu­le Süd­west­fa­len hat über 1.000 Besu­cher nach ihrer Mei­nung befragt. Die Ana­ly­se der umfang­rei­chen Erhe­bung liegt nun vor.

 

Vor allen Din­gen jun­ge Män­ner 21 bis 30 Jah­re besu­chen das all­jähr­li­che Fes­ti­val auf der Win­ter­ber­ger Kap­pe. Das Durch­schnitts­al­ter liegt bei 27 Jah­ren. Als jung, dyna­misch, erleb­nis­ori­en­tiert beschreibt die Erhe­bung die Besu­cher. „Das Dirt Mas­ters ist ein Treff­punkt der Fach­kräf­te von mor­gen: jung und tech­nik­be­geis­tert. Das soll­ten die Unter­neh­men Süd­west­fa­lens für sich nut­zen und auf die­ser für die Regi­on ein­zig­ar­ti­gen Ver­an­stal­tung für sich zu wer­ben,“ so der Geschäfts­füh­rer der Win­ter­berg Tou­ris­tik und Wirt­schaft GmbH, Micha­el Beck­mann.

 

Das Fes­ti­val hat gro­ße Zug­kraft. Der Groß­teil der Gäs­te kommt aus der Umge­bung von Win­ter­berg und aus NRW. Jedoch reicht das Ein­zugs­ge­biet bis in das gesam­te Bun­des­ge­biet. Eini­ge Gäs­te rei­sen sogar aus dem benach­bar­ten Aus­land an.

 

Auch das ist sehr posi­tiv: Euro­pas größ­tes Freeri­de Fes­ti­val ist beson­ders beliebt. Die Hälf­te der Befrag­ten waren bereits das zwei­te Mal da, vie­le sogar noch häu­fi­ger. 44 Pro­zent der Besu­cher sind sogar mehr­mals im Jahr im Bike­park.

 

Dabei zieht das Fes­ti­val nicht nur begeis­ter­te Rad­sport­ler an. Rund die Hälf­te der Besu­cher fährt selbst. Die ande­ren betrei­ben kei­nen Bike­sport, inter­es­sie­ren sich aber den­noch für die Con­tests. Unter den Rad­sport­lern sind Down­hill und Moun­tain­bike die belieb­tes­ten Vari­an­ten. Auch unter den Nicht-Bike­sport­lern ist das Fes­ti­val ist ein wirk­sa­mer Anreiz, Win­ter­berg zu besu­chen. Die Hälf­te war das ers­te Mal in Win­ter­berg.

 

Die Ana­ly­se des Bil­dungs­grads der Besu­cher zeigt, dass es sich beim Dirt Mas­tes um ein Fes­ti­val für „Jeder­mann“ han­delt. Das Publi­kum, ent­spricht dem gesell­schaft­li­chen Quer­schnitt, alle Bil­dungs­schich­ten sind adäquat ver­tre­ten.

 

Die Unter­su­chung hat erwar­tungs­ge­mäß bestä­tigt, dass die wesent­li­che Moti­va­ti­on, das Fes­ti­val zu besu­chen, das Inter­es­se am Bike­sport ist. Dar­über hin­aus ist das Unter­hal­tungs­pro­gramm ein wei­te­rer, wich­ti­ger Anreiz. Damit bestä­tigt die Erhe­bung das lan­ge­jäh­ri­ge Fes­ti­val­kon­zept, das auf eine Mischung aus Sport und Live­style setzt.

 

Belegt ist auch: Das iXS Dirt Mas­ters hat einen beson­ders hohen Mul­ti­pli­ka­tor-Effekt. Die meis­ten Besu­cher sind durch Emp­feh­lun­gen von Freun­den dar­auf auf­merk­sam gewor­den. Vie­le haben durch das Inter­net davon erfah­ren, ins­be­son­de­re Sozia­le Medi­en. Das allei­ne lässt bereits auf eine hohe Beliebt­heit schlie­ßen. Die Besu­cher bestä­tig­ten dies in der Erhe­bung auch expli­zit. Fast 75 Pro­zent gaben an, sie sei­en zufrie­den oder sogar sehr zufrie­den – und das obwohl die Befra­gung bei recht schlech­tem Wet­ter statt­ge­fun­den hat.

 

Auch für Spon­so­ren sind die Ergeb­nis­se wich­tig. De Fach­hoch­schu­le Süd­west­fa­len bestä­tigt die ver­gleichs­wei­se hohe Bedeu­tung der Aus­stel­lungs­stän­de und lie­fert gleich dif­fe­ren­zier­te Seg­men­tie­run­gen mit. Nach­hol­be­darf gibt es beim musi­ka­li­schen Rah­men­pro­gramm.

 

Das abso­lu­te Allein­stel­lungs­merk­mal der Ver­an­stal­tung sei der Sport in Ver­bin­dung mit auf­merk­sam­keits­star­ken Aktio­nen, die für die Zuschau­er den beson­de­ren Reiz aus­ma­chen. Rasan­te Rides und wag­hal­si­ge Lufta­ko­ba­tik ste­hen bei den Zuschau­ern beson­ders hoch im Kurs.

 

Bei allen posi­ti­ven Ergeb­nis­sen geben die Stu­die­ren­den unter Lei­tung von Prof. Susan­ne Leder auch Tipps zur Ver­bes­se­rung. Die Fach­hoch­schu­le emp­fiehlt, das Fes­ti­val noch attrak­ti­ve für Fami­li­en zu machen. Das Rah­men­pro­gramm soll wei­ter auf­ge­wer­tet wer­den. Der Web­auf­tritt und das Fes­ti­val­pro­gramm soll­ten mehr nütz­li­che Infor­ma­tio­nen für den Besu­cher ent­hal­ten und die Medi­en­ar­beit wei­ter aus­ge­baut wer­den.

 

„Die Ergeb­nis­se der Erhe­bung zei­gen, dass wir auf dem rich­ti­gen Weg sind“, urteilt Tou­ris­mus­di­rek­tor Micha­el Beck­mann. „Gleich­zei­tig gibt sie uns aber auch Haus­auf­ga­ben mit auf den Weg. Die gilt es nun anzu­ge­hen.“