Der letz­te Vor­hang fällt – RCS ver­liert das Pokal­fi­na­le aber gewinnt vie­le Sym­pa­thi­en

14. Mai 2013
von Redaktion

Sun­dern Lang­scheid (Hoch­sauer­land) 1:3 in den Sät­ze, 15:25,25:22, 14:25 und 23:25 so das Ergeb­nis des mit Span­nung erwar­te­ten Pokal­fi­na­les des West­deut­schen Vol­ley­ball­ver­ban­des und in Zah­len nur die eine Hälf­te eines denk­wür­di­gen Abends im Sport­zen­trum Sun­dern. Die ande­re Hälf­te war Emo­ti­on und Stim­mung pur in einer bis zum Rand gefüll­ten Hal­le, die gekom­men war, ihre Mann­schaft auch im letz­ten Akt einer preis­ver­däch­ti­gen Auf­füh­rung bis zum letz­ten Punkt anzu­feu­ern. Es gab span­nen­den Sport mit packen­den Ball­wech­seln, Musik und Ani­ma­ti­on, Ball­ho­ler und Wischer, die den Akti­ven die nöti­ge Luft zum Spie­len ver­schaff­ten, Offi­zi­el­le und Ehren­gäs­te die dem Gan­zen einen wür­di­gen Rah­men ver­lie­hen und Schieds­rich­ter und Schi­ri­be­ob­ach­ter, die auch bei der x-ten Ver­län­ge­rung die­se Sai­son ihre Frau und ihren Mann stan­den. Eines gab es am Ende nicht, ein Hap­py End, zumin­dest nicht aus Sicht des RC Sor­pe­see. Das es sport­lich nicht zur ganz gro­ßen Über­ra­schung reich­te hat­te wohl in Sum­me zwei Grün­de. Zum einen war­te­te das Team aus Köln mit einer über­aus kon­stan­ten und geschlos­se­nen Mann­schafts­leis­tung auf. Spe­zi­ell im Abwehr­be­reich und im Block gab sich der Favo­rit kei­ne Blö­ße. Auch das Auf­schlag­spiel der Gäs­te aus dem Rhein­land erwies sich als zu druck­voll zumin­dest über wei­te Pha­sen des ers­ten und drit­ten Sat­zes, in denen der RCS nicht wirk­lich ins Spiel fand. Zum ande­ren war es eben die­se Kon­stanz, die den Damen vom Sor­pe­see in die­sem Spiel fehl­te. Eben­so wech­sel­haft wie die Satz­er­geb­nis­se auch das Spiel der Gast­ge­be­rin­nen. Fan­tas­ti­sche Aktio­nen in allen Spiel­ele­men­ten wech­sel­ten sich mit gro­ßer Regel­mä­ßig­keit mit ein­fa­chen Feh­lern ab, die Köln immer wie­der nach vor­ne brach­ten. So blieb es zwar bis zum letz­ten Ball span­nend und die Chan­cen dem Spiel doch noch eine Wen­de zu geben waren da, nut­zen konn­te man sie an die­sem Abend frei­lich nicht. In Sum­me also ein hoch­ver­dien­ter Sieg der Damen aus der Dom­stadt, zu dem man nur gra­tu­lie­ren kann. Nicht ver­ges­sen aber soll­te man gera­de im Ange­sicht der Nie­der­la­ge im Fina­le die vie­len star­ken und über­zeu­gen­den Auf­trit­te der ers­ten Mann­schaft in der Sai­son 2012/13. Das Team hat Vol­ley­ball am Sor­pe­see nach dem bit­te­ren Abstieg in der Vor­sai­son mit Bra­vour wie­der auf Kurs gebracht und begeis­tern­den Sport mit tol­ler, indi­vi­du­el­ler und mann­schaft­li­cher Ent­wick­lung gezeigt. Bezeich­nend dass das Team an die­sem Abend schnell Trost auf der Tri­bü­ne fand und eben­so bezeich­nend, das mit Mar­tin Bart­hel und Hans Schlecht gleich zwei der Macher des Vol­ley­ball­sports am Sor­pe­see Ehren­na­deln des Ver­ban­des in Emp­fang neh­men durf­ten. Stell­ver­tre­tend für die vie­len Hel­fer rund um den Vol­ley­ball in Lang­scheid nah­men Sie die Ehrung ent­ge­gen, ohne Sie wären Erfol­ge wie die in die­sem Jahr nicht zu rea­li­sie­ren, Ihnen gilt der Dank spe­zi­ell an Tagen wie die­sen. Das war sie die Sai­son, das letz­te Kapi­tel ist geschrie­ben und der letz­te Vor­hang gefal­len. Es ver­ab­schie­den sich: Kim­ber­ly Drew­ni­ok, Johan­na Fri­k­kel, Nico­le Frei­burg, Lisa Hen­ne­cke, Leo­nie Hoff­mann, Fran­zis­ka Mei­er, Kirs­ten Plat­te, Katha­ri­na Schul­te-Schma­le, Wieb­ke Stock­mann, Tabea Thiel­mann, Lena Ved­der, Johan­na Voß, Linus Tepe, Lenn­art Klau­ke und Juli­an Schal­low