CDU und Anwoh­ner ent­täuscht über Ver­le­gung des Zebra­strei­fens

28. Juni 2016
von Redaktion

_MG_0428Sun­dern. an der Hüt­ten­stra­ßeN­ach­dem sich im ver­gan­ge­nen Jahr auf Ein­la­dung des Orts­vor­ste­hers Hans-Jür­gen Schau­er­te zahl­rei­che Anwoh­ner zum The­ma der bei­den Fuß­gän­ger­über­we­ge im Bereich Hüt­ten­stra­ße und Sport­platz posi­tio­niert hat­ten, gab es nun eine Unter­schrif­ten­ak­ti­on. Initia­to­rin Lia­ne Wig­ling­hoff ist mit den Mit­un­ter­zeich­nern zu dem Schluss gekom­men, dass eine Ver­le­gung aus Sicht der Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner der Berei­che Hüt­ten­stra­ße und Tei­le des Buch­wegs  nicht hin­nehm­bar ist.„Dieses jet­zi­ge Modell besteht seit Anfang 2001 und nach nun­mehr 15 Jah­ren wird dies auf ein­mal infra­ge gestellt. Das ruft doch eini­ge Ver­wun­de­rung her­vor“, bestä­tigt zustän­di­ges Rats­mit­glied Mar­cus Schau­er­te die Über­le­gun­gen der Betrof­fe­nen. Den Unter­zeich­nern geht es dar­um, dass der defek­te Fuß­gän­ger­über­weg an der Hüt­ten­stra­ße repa­riert wird und vor allem aber dort blei­ben soll, da hier sehr vie­le Per­so­nen täg­lich die Stra­ße kreu­zen. Die Ver­gan­gen­heit hat gezeigt, dass ein Über­que­ren der Haupt­stra­ße ohne einen Fuß­gän­ger­weg nicht mög­lich ist und die­se Stel­le schon Tote und Ver­letz­te gefor­dert hat. Gera­de aus die­sem Grund soll­te die Mei­nung und der Wil­le der Bür­ger im Vor­der­grund stehen!Bei einer Ver­le­gung des Fuß­gän­ger­über­wegs hoch zur Bus­hal­te­stel­le an der Shell Tank­stel­le , wäre für die Anwoh­ner der Hüt­ten­stra­ße ein siche­res kreu­zen ohne gro­ße Umwe­ge nicht mehr mög­lich.
Vor kur­zer Zeit hat es eine Über­ga­be die­ser Unter­schrif­ten bei Bür­ger­meis­ter Bro­del gege­ben, um der Bei­be­hal­tung der jet­zi­gen Lösung Nach­druck zu ver­lei­hen. Unter­stützt wur­de Frau Wig­ling­hoff durch die zustän­di­gen Sun­derner CDU-Rats­mit­glie­der Marc-Oli­ver  Stiewe und Mar­cus Schau­er­te. Bür­ger­meis­ter Bro­del ver­sprach in einem sehr offe­nen und kon­struk­ti­ven Gespräch über den Sach­ver­halt erneut zu prü­fen, wel­che Optio­nen es zur geplan­ten Ver­le­gung gebe. Nach Rück­spra­che mit den Mit­ar­bei­tern des zustän­di­gen Fach­be­reichs 5 Arbei­ten und Leben in Sun­dern, wird der ent­spre­chen­de Aus­schuss ein Ergeb­nis zu den erneu­ten Bera­tun­gen bekom­men.
Die nun ein­ge­stell­te Vor­la­ge für Diens­tag, 28. Juni zeigt nun lei­der kei­ne Erfol­ge die­ser Über­ga­be. Da es sich um eine ver­kehr­li­che Anord­nung der Ver­wal­tung han­delt, muss die­ser kei­ne poli­ti­sche Beschluss­fas­sung von Aus­schuss und Rat vor­lie­gen, um die geplan­ten Maß­nah­men umzu­set­zen. Die Vor­la­ge dient ledig­lich der Kennt­nis­nah­me der usschuss­mit­glie­der und mög­li­che Dis­kus­sio­nen  wer­den wahr­schein­lich kein Gehör fin­den. Genau­so wie die zahl­rei­chen Unter­schrif­ten, die lei­der nicht den gewünsch­ten Effekt  erzie­len konn­te.  „Lei­der konn­te der Bür­ger­meis­ter, trotz des sehr offe­nen und kon­struk­ti­ven Gesprächs zu dem The­ma, kei­ne Bei­be­hal­tung des  Zebra­strei­fens an der Hüt­ten­stra­ße bewir­ken. Ich per­sön­lich und die Anwoh­ner fin­den das sehr bedau­er­lich“, resü­miert Mar­cus Schau­er­te, der in der Sit­zung den­noch ein­mal für den Anwoh­ner kämp­fen möch­te.