Bünd­nis 90/​Die Grü­nen benen­nen ihre Kan­di­da­ten und ihre The­men zur Kom­mu­nal­wahl 2014

21. März 2014
von Redaktion

Grüne-(4-von-19)Sun­dern (Hoch­sauer­land) Der Orts­ver­band Sun­dern der Bünd­nis 90/​Die Grü­nen tritt mit einem star­ken Team zu den Kom­mu­nal­wah­len am 25. Mai an. Auf der Kan­di­da­ten­lis­te für das Kom­mu­nal­par­la­ment tau­chen neben den Namen erfah­re­ner Kom­mu­nal­po­li­ti­ker, wie Anto­ni­us Becker und Anke Rose, diver­se neue  Namen jun­ger und älte­rer Sun­derner auf, die sich in das Gesche­hen der Stadt ein­brin­gen wollen.

Aus den Kan­di­da­ten, die sich für die Lis­ten­auf­stel­lung zum Kom­mu­nal­par­la­ment zur Ver­fü­gung gestellt haben, wur­de fol­gen­de Lis­ten­be­set­zung gewählt: Platz 1: Anto­ni­us Becker (Rats­mit­glied seit 7 Jah­ren), Platz 2: Gui­do Simon (war Mit­glied im Werks­aus­schuss von 2001 bis 2006),  Platz 3: Fritz Arendt-Quandt, Platz 4: Hele­na Bran­des und Platz 5: Anke Rose (Rats­mit­glied seit 2013). Dar­über hin­aus wur­den die Plät­ze 6 bis 12  besetzt, wobei mit Hen­ri­ke Schütz (18 Jah­re) auch die Jugend auf der Lis­te ver­tre­ten ist.

Zudem wird Bünd­nis 90/​Die Grü­nen für alle 19 Wahl­be­zir­ke der Stadt Sun­dern Kan­di­da­ten aufstellen.

Die neu­en Namen ste­hen für fri­sche Tat­kraft, neue Ideen und jun­ges Enga­ge­ment. „Unse­re Gesell­schaft ist einem ste­ten Wan­del unter­wor­fen. Poli­tik muss auf die­se Ver­än­de­run­gen reagie­ren. Ver­än­de­run­gen las­sen sich durch unkon­ven­tio­nel­le Ideen „neu­er Köp­fe“ und dem „Erfah­rungs­fun­dus“ der  „alten Köp­fe“ gut auf den Weg brin­gen.“ So Anto­nis Becker, der Spit­zen­kan­di­dat der Bündnis90/​Die Grünen.

Das Schwer­punkt­the­ma der poli­ti­schen Arbeit von Anto­ni­us Becker ist Wirt­schaft und Tou­ris­mus: „Die städ­ti­sche Wirt­schafts­för­de­rung muss dem All­ge­mein­wohl ver­pflich­tet sein, nicht dem Pro­fit eini­ger Weni­ger. Im Sin­ne eines „sanf­ten Tou­ris­mus” sind Groß­pro­jek­te abzu­leh­nen, da hier Nach­hal­tig­keit und öko­lo­gi­sche Belan­ge zu kurz kom­men. Sowohl Wirt­schaft wie Tou­ris­mus soll­ten die regio­na­le Wert­schöp­fung stär­ken, indem sie mög­lichst auf den hei­mi­schen Mit­tel­stand setzen.”

Neben dem Wahl­kampf­pro­gramm, in dem vie­le der gesetz­ten „Grünen“-Themen ange­spro­chen wer­den, ist den Kan­di­da­ten von Bündnis90/​ Die Grü­nen wich­tig, dass grü­ne Poli­tik  immer von der Basis­ar­beit gelebt hat  und in die­sem Sinn wer­den sich die Grü­nen auch wei­ter­hin engagieren.

Gui­do Simon aus Wul­f­ring­hau­sen steht als akti­ver Bio­bau­er für die­sen Bezug zu „urgrü­nen“ The­men: „Auf mei­nem Hof wird Tier­wohl groß geschrie­ben und auf den Ein­satz von Gen­tech­nik ver­zich­tet. Ich wer­de mich dafür ein­set­zen, dass auf sun­derner Fel­dern auch wei­ter­hin kei­ne gen­tech­nisch ver­än­der­ten Pflan­zen ein­ge­setzt wer­den“, so der begeis­ter­te Biomilcherzeuger.

„Ja zu Wind­kraft­an­la­gen im Stadt­ge­biet! – Aber zu jedem  Preis?“ , ein The­ma das nicht nur „grü­ne“ – Gemü­ter bewegt. „ Wir Bünd­nis 90/​Die Grü­nen wol­len Ansprech­part­ner für Inter­es­sier­te an dem Aus­bau der Wind­kraft­ener­gie im Stadt­ge­biet sein. Gemein­sam gilt es, in die­ser Fra­ge­stel­lung Lösun­gen zu fin­den, die sowohl auf die Natur­be­lan­ge, auf den Arten­schutz,  aber auch auf die Inter­es­sen umwelt­ver­träg­li­cher Ener­gie­ge­win­nung  ein­ge­hen“,  for­mu­liert es Fritz Arendt-Quandt, Forst­be­am­ter aus Hellefeld.

Hele­na Bran­des, Bio­lo­gisch Tech­ni­sche Assis­ten­tin, möch­te sich als „poli­ti­sche New­co­me­rin“ ein­fach für eine lebens­wer­te Stadt Sun­dern ein­set­zen und sieht bei den Bünd­nis 90/​Die Grü­nen Mög­lich­kei­ten an einer sozi­al gerech­ten, fried­li­chen Gesell­schaft mitzugestalten.

Für Anke Rose, Leh­re­rin am Städt. Gym­na­si­um, sind  Schul- und Jugend­po­li­tik  zen­tra­le The­men: „Schu­le ist  stän­dig in Bewe­gung und Ver­än­de­rung. Inklu­si­on ist in die­sem Sin­ne eine gro­ße Chan­ce, gesell­schaft­li­che Teil­ha­be für alle zu ermög­li­chen, aber auch eine gewal­ti­ge gestal­te­ri­sche Her­aus­for­de­rung. Eine wich­ti­ge  Fra­ge wird in den nächs­ten Jah­ren sein, wie sich unse­re Schul­land­schaft auf dem „Schul­berg“ ent­wi­ckeln soll, wel­che Ange­bo­te sich Eltern vor Ort wün­schen. Und nicht zuletzt brau­chen wir eine enga­gier­te Jugend­po­li­tik, die genau hin­hört, wel­che Bedürf­nis­se und Erwar­tun­gen jun­ge Men­schen heu­te haben.“

In die­sen, aber auch in all den ande­ren kom­mu­na­len The­men, die von ein­zel­nen Initia­ti­ven oder Inter­es­sens­grup­pen getra­gen  wer­den, gilt es die Posi­tio­nen durch gemein­sa­mes Agie­ren zu stär­ken, gemein­sa­me Erfah­run­gen und bewähr­te Struk­tu­ren zu nut­zen. So ver­ste­hen sich Die Grünen/​Bündnis 90 mehr den je als Ver­tre­tung der Inter­es­sens­grup­pen, die Basis demo­kra­ti­sche Pro­zes­se ansto­ßen und ent­spre­chen­de poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen her­bei­füh­ren wollen.

Die Kandidaten/​Kandidatinnen der Bündnis90/​Die Grü­nen für die Wahl­be­zir­ke der Stadt Sun­dern: Wahl­be­zirk (WB) Hagen/​Wildewiese :Burk­hard Schütz, WB Allen­dorf: Mar­tin Leh­nert, WB Ame­cke: Gui­do Simon, WB Sto­ckum: Chris­toph Teb­be, WB Endor­f/­Bren­sche­de/­K­los­ter-Brun­nen/­Röh­ren­sprin­g/­Reck­ling­hau­sen: Mecht­hild Lux, WB Hellefeld/​Altenhellefeld/​Meinkenbracht/​Linnepe:  Anto­ni­us Becker, WB Wes­ten­fel­d/­Sun­dern-Erftha­gen: Klaus Berg­feld, WB Sun­dern-Röh­re: Elmar Schütz, WB Sun­dern-Sil­me­cke: Anke Rose, WB Sun­dern-Teckels­berg:  Eli­sa­beth Sie­gert, WB Sun­dern-Mesche­der­str.: Hele­na Bran­des, WB Sun­dern-Sett­me­cke:  Inga Juch­mann, WB Sun­dern-Berg­str.:  Bri­git­te Gemke, WB Sun­dern-Brand­ha­gen:  Tho­mas Gleis­berg, WB Hach­en-Süd: Franz-Josef Becker, WB Hach­en-Nord: Fritz Arendt-Quandt, WB Hövel/Enk­hau­sen-Esting­hau­sen:  Moni­ka Ditt­mann, WB Lang­scheid-Lang­schei­der­str.: Hei­de Bol­ling, WB Lang­scheid-Sor­pestr.: Edel­traud Hünicke