Auto­fah­rer reagiert nicht auf Anhal­te­si­gna­le der Polizei

16. April 2013
von Redaktion
Geschwindigkeitsüberwachung

Geschwin­dig­keits­über­wa­chung

Mede­bach (Hoch­sauer­land)  Am Mon­tag gegen 09:00 Uhr woll­te eine Strei­fen­wa­gen­be­sat­zung der Poli­zei Win­ter­berg im Bereich Am alten Gar­ten ein Auto anhal­ten und den Fah­rer kon­trol­lie­ren. Der Fah­rer war auf­ge­fal­len, weil er nicht ange­schnallt war.

 

Auf die Anhal­te­ver­su­che der Poli­zei mit dem Ein­schal­ten des Anhal­te­zei­chens „Stopp Poli­zei” über Laut­spre­cher­durch­sa­gen bis hin zu Blau­licht und Mar­tins­horn reagier­te der Fah­rer nicht. Viel­mehr fuhr er wei­ter in Rich­tung Land­stra­ße 740 und dort mit 100 km/​h durch Küst­el­berg. Außer­halb von geschlos­se­nen Ort­schaf­ten lag die Spit­zen­ge­schwin­dig­keit etwa bei 140 km/​h.

 

Erst am Schloss­berg – also etwa 10 Kilo­me­ter wei­ter – hielt der Fah­rer, ein 30-jäh­ri­ger Mann aus Win­ter­berg, an. Sei­ne Anga­ben zu den Grün­den, war­um er nicht ange­hal­ten hat­te, ver­blüff­te die

Poli­zei­be­am­ten: Er müs­se zur Arbeit und sei spät dran. Die Anhal­te­si­gna­le der Poli­zei will der Mann weder gese­hen noch gehört haben, ver­mut­lich auf Grund der über­lau­ten Musik, die im Auto lief.

Aller­dings gab er zu, nicht ange­schnallt gewe­sen zu sein. Eine Anzei­ge wegen der vor­lie­gen­den Ver­kehrs­ver­stö­ße wur­de ein­ge­lei­tet gegen den Winterberger.