120.000 Euro in 25 Jah­ren: För­der­ver­ein St. Johan­nes Pfle­ge­zen­trum fei­ert Jubi­lä­um

27. Mai 2019
von Redaktion

Klaus Hum­pe, Heri­bert Hart­mann, Ein­rich­tungs­lei­tung Mon­ja Röttger, Meinolf Bäcker und Micha­el Schrage (Foto: Kli­ni­kum Hoch­sauer­land)

Neheim. Seit über 25 Jah­ren gibt es nun­mehr den För­der­ver­ein St. Johan­nes Pfle­ge­zen­trum in Neheim. Der Ver­ein ist für die Senio­ren­ein­rich­tung des Kli­ni­kums Hoch­sauer­land in Neheim aktiv und unter­stützt das St. Johan­nes Pfle­ge­zen­trum in der Gestal­tung der indi­vi­du­el­len Pfle­ge für den drit­ten Lebens­ab­schnitt.

Becker „Die­ser För­der­ver­ein hat schon etwas Beson­de­res“

„Die­ser För­der­ver­ein hat schon etwas Beson­de­res“, erklärt Vor­sit­zen­der Meinolf Bäcker zum 25‐jährigen Bestehen. Tat­säch­lich hat es den För­der­ver­ein schon Jah­re vor der Eröffnung des Pfle­ge­zen­trums am Spring­ufer in Neheim gege­ben. Mit sei­ner Grün­dung am 23. Juni 1993 war es das erklär­te Ziel des För­der­ver­eins, das über­haupt ers­te Senio­ren­heim im Stadt­teil Neheim auf den Weg zu brin­gen. „Es war der Wunsch der Grün­der und ihr Ziel dazu eine gemein­nüt­zi­ge GmbH zu grün­den“, erin­nert Bäcker. Die dama­li­ge „Alten­heim Neheim gGmbh“ woll­te das „Alten­pfle­ge­heim St. Johan­nes Neheim“ grün­den, was dann aber so wie gedacht noch nicht ver­wirk­licht wer­den konn­te.

Der Wunsch der 13 Grün­dungs­mit­glie­der des För­der­ver­eins ist – wenn auch unter ande­rem Namen – erst spä­ter in die Tat umge­setzt wor­den: Am 1. Novem­ber 2006 wur­de das „St. Johan­nes Pfle­ge­zen­trum“ eröff­net, und der För­der­ver­ein für die­se Ein­rich­tung hat­te wei­ter Bestand. Fast 25 Jah­re nach sei­ner Grün­dung hat der Ver­ein aktu­ell 161 Mit­glie­der, die sich aktiv und pas­siv für den Erfolg des Fördervereins und für das Pfle­ge­zen­trum ein­brin­gen. Und die Leis­tung kann sich sehen las­sen. „Rund 120.000 Euro haben wir in den Jah­ren gesam­melt“, erzählt Vor­sit­zen­der Bäcker stolz. Mit den Gel­dern hat der Ver­ein eini­ges bewir­ken können. 2011 leis­te­te der Förderverein einen Bei­trag für die Gestal­tung von Café und Ter­ras­se am Pfle­ge­zen­trum. Nur ein Jahr später wur­de der „Raum der Stil­le und Begeg­nung“ im Kel­ler des Hau­ses übergeben. 2014 wur­den mit sei­ner Unterstützung z.B. die Besucherräume für Bewoh­ner und Gäste neu ein­ge­rich­tet.

Lebensqualität der Bewoh­ner stets ver­bes­sern

„Wir können uns über vielfältige Unterstützung für unse­re Arbeit freu­en“, weiß Micha­el Schrage, Geschäftsführer des Fördervereins. Neben den Mitgliedsbeiträgen pro­fi­tiert der Förderverein für sei­ne Arbeit auch von Nachlass‐, Trauer‐ und Gedenk­spen­den. Eige­ne Einsätze der Ver­eins­mit­glie­der wie zum Bei­spiel die Erlöse aus dem Advents­ba­sar im Haus stützen zudem die Arbeit. „Wir ver­su­chen stets auch die Bevölkerung in den Heim­all­tag mit ein­zu­be­zie­hen“, erklärt Ein­rich­tungs­lei­te­rin Mon­ja Röttger. Denn neben dem Advents­ba­sar mit Ver­lo­sung ist das Café „Mit­ten­drin“ auch für die Öffentlichkeit da. Bei Schützen‐ und Som­mer­fes­ten im Senio­ren­heim wirbt man eben­falls für die Unterstützung des Fördervereins. So arbei­te der Förderverein stets für alles, was die Lebensqualität der Bewoh­ner zusätzlich ver­bes­se­re.

Der Förderverein St. Johan­nes Pfle­ge­zen­trum bringt sich zudem auch in gemein­sa­me Pro­jek­te ein. Zusam­men mit dem Förderverein des St. Johan­nes Hos­pi­tals wur­de für die Pati­en­ten des Hos­pi­tals und die Bewoh­ner des Pfle­ge­zen­trums z.B. ein Ganzkörpertrainer ange­schafft, der die Vitalität stei­gern hilft oder zur Ver­bes­se­rung der Beweg­lich­keit die­nen kann.