Kaminabend des CDU Stadtverband Arnsbergs bei der WEPA in Müschede

Beim 2. Kamingespräch der CDU Arnsberg im Rahmen der Reihe „Energiekrise als Treiber für die Wirtschaftskrise“ fand am 30. November ein Austausch bei der WEPA in Müschede statt. (Foto: privat)

Arnsberg. Im Rahmen eines Kaminabends bei der Westfälischen Papierfabrik (WEPA) am 30. November empfingen Wolfgang Köster, Head of Fibre & Energy Management, und Christian Staat, Head of Public Affairs, rund dreißig Mitglieder des CDU Stadtverband Arnsbergs im Werk in Müschede.

Der Austausch fand im Rahmen einer Reihe statt, in deren Zuge die Kommunalpolitiker mit Unternehmen vor Ort ins Gespräch kommen. Vor dem Hintergrund der hohen Energieintensität der Hygienepapierbranche, bestand deshalb großes Interesse die Reihe mit WEPA fortzusetzen.

Große Abhängigkeit von Strom- und vor allem Gasversorgung

Der gelernte Papiertechnologe und langjährige Leiter am Standort Deutschland, Wolfgang Köster, führte die Gäste kurz in die Historie von WEPA ein und erklärte sehr bildlich, wie man heute Hygieneprodukte herstellt. Die Besonderheiten beim Herstellungsprozess führen auch dazu, dass man prozessbedingt nicht auf Gas verzichten kann und man deshalb besonders durch die aktuelle Energiekrise getroffen ist. Köster verdeutlichte wie abhängig das Unternehmen von einer verlässlichen und wettbewerbsfähigen Strom- und vor allem Gasversorgung ist.

WEPA begegnet den großen Herausforderungen der Energiekrise mit einer Task-Force

Christian Staat zeigte am Verlauf der Gaspreiskurve, in welch volatilem Marktumfeld sich energieintensive Unternehmen und Energieerzeuger in den letzten Monaten befanden. Durch die Gründung einer Task-Force konnte man im Unternehmen allerdings sehr schnell die nötige Transparenz schaffen, um zügig Entscheidungen zu treffen. Aktuell arbeitet man noch intensiver daran, eine bezahlbare und verlässliche Energieversorgung für das Unternehmen zu sichern. Auch wenn WEPA viele gute Antworten auf die Krise gefunden und große Herausforderungen gemeistert hat, wurde deutlich, dass es hinsichtlich der Zukunft noch mehr Anstrengungen auch seitens der Politik bedarf. „Ein wichtiges Element zur Bewältigung der aktuellen Energiekrise ist mehr Energie zu produzieren und hierfür die richtigen Rahmenbedingungen für Energieprojekte zu schaffen“, so Christian Staat.

„Der Austausch hat maßgeblich dazu beigetragen zu verdeutlichen, wie wichtig das gegenseitige Zuhören zwischen Wirtschaft und Politik gerade in unruhigen Zeiten ist“, so Dr. Marcel Kaiser, Stadtverbandsvorsitzender der CDU Arnsberg.

 

 

 

 

 

 

(Quelle: CDU Arnsberg)