Are­al Frei­bad Sun­dern-Ame­cke even­tu­ell ver­kau­fen

14. November 2018
von Redaktion

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Sun­dern-Ame­cke Sor­pe­see (Hoch­sauer­land) Antrag der WISU-Frak­ti­on zur Rats­sit­zung am 13.12.2018  – Betreff: Are­al Frei­bad Sun­dern-Ame­cke

Sehr geehr­ter Herr Bür­ger­meis­ter,  die Frak­ti­on der WISU bean­tragt, im Rat am 13. Dez. 2018 möge fol­gen­der Beschluss gefasst wer­den:

Der Rat beauf­tragt die Ver­wal­tung, für das Grund­stück des ehe­ma­li­gen Frei­ba­des in Sun­dern- Ame­cke eine Aus­schrei­bung zum Ver­kauf der Flä­che als Gan­zes oder in Tei­len zu erstel­len.

Begrün­dung: Seit Jah­ren ver­fällt das ehe­ma­li­ge, bei den Bür­gern all­seits belieb­te, Frei­bad.

Heu­te wis­sen wir:  Die der Bevöl­ke­rung von der dama­li­gen Ver­wal­tung zuge­sag­te Wie­der­her­stel­lung und Erwei­te­rung des Frei­ba­des, durch Inves­to­ren aus dem „fla­chen Land“, wird nie­mals statt­fin­den.

Selbst die Anstren­gun­gen einer Bür­ger­initia­ti­ve zur Wie­der­her­stel­lung des Frei­ba­des sind  bedau­er­li­cher­wei­se im San­de ver­lau­fen.

Es gibt somit kei­ne rea­le Aus­sicht, dass die­ses von der Bevöl­ke­rung sehr geschätz­te Frei­bad  jemals wie­der akti­viert wird.

Des­halb ist es fol­ge­rich­tig, die­ses in her­vor­ra­gen­der Süd­west-Lage mit See­blick gele­ge­ne  erfolgs­ver­spre­chen­de Grund­stück ander­wei­tig zu nut­zen.

Es bie­ten sich vie­le Mög­lich­kei­ten der Nut­zung an:  Von Frei­zeit­park, über Hotel­ge­län­de, bis hin zur Feri­en­sied­lung etc.

Die von der Ver­wal­tung in der Ver­gan­gen­heit oft vor­ge­brach­ten Argu­men­te der ein­ge- schränk­ten Nut­zungs­mög­lich­kei­ten durch Vor­ga­ben im Bebau­ungs­plan sind unzu­tref­fend.

Fest­stel­lung: Kein Lan­des­ent­wick­lungs­plan, kein Regio­nal­plan und kein Bebau­ungs­plan sind auf ewig  in Fels gemei­ßelt.

Es gibt nahe­zu unbe­grenz­te Mög­lich­kei­ten der Ver­än­de­rung – man muss es nur wol­len!

Rück­blick:  Das hat bereits 2014 die Bür­ger­initia­ti­ve „Woh­nen am See“ ein­drucks­voll bewie­sen indem  sie, ent­ge­gen der Vor­stel­lung der dama­li­gen Ver­wal­tung: “Das alles ist so nicht mach­bar“,  die Umwand­lung von Wochen­end­häu­sern in Dau­er­wohn­häu­ser durch­setz­te.

Eine ähn­li­che Situa­ti­on sehen wir hier und sind zuver­sicht­lich, dass uns alle Gestal­tungs- mög­lich­kei­ten einer sinn­vol­len Nut­zung offen­ste­hen.