Alpen­Gau­di Nie­ders­feld war der Ren­ner – Fotos -

17. März 2013
von Redaktion

Lob von allen Sei­ten für die Schützen

980Lan­ge schon war die Groß­ver­an­stal­tung in Nie­ders­feld ange­kün­digt, am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de war es dann für die Alpen­Gau­di end­lich soweit. Wochen der Vor­be­rei­tung lagen hin­ter der Schüt­zen­bru­der­schaft, die die­se Ver­an­stal­tung im Rah­men ihres 125-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums orga­ni­siert hat­ten. Als Höhe­punkt des Abends galt der Auf­tritt des Schla­ger­kö­nigs Jür­gen Drews.

Die Nie­ders­fel­der erleb­ten ihn als „ganz nor­ma­len Men­schen, der kei­ne Allü­ren hat, nicht hoch­ge­sto­chen ist und sich im Sauer­land wohl fühlt“. Der Enter­tai­ner berei­te sich in der Pen­si­on Voß unweit der Schüt­zen­hal­le auf sei­nen Auf­tritt vor. „Der ist ganz cool drauf“, ist auf deren Face­book-Sei­te zu lesen. Stil­echt bewohn­te er das erst kürz­lich fer­tig gestell­te „Queen Vic­to­ria“ Zim­mer des Land­hau­ses. Die­ses Zim­mer ver­fügt über Uni­ka­te, dar­un­ter eine ori­gi­nal Kut­sche aus dem 19. Jahr­hun­dert, wel­che als Bett umfunk­tio­niert wur­de. Drews gefiel die Ein­rich­tung so gut, dass sein Zeit­plan am Abend etwas aus­ge­dehnt wer­den muss­te. Mit ent­spre­chen­der Ver­spä­tung betrat er die Büh­ne in der Schüt­zen­hal­le, die bereits mit hun­der­ten gut gelaun­ten Fans umzin­gelt war. Deren Stim­mung brach­te Drews trotz einer Erkäl­tung auf den Sie­de­punkt. Er gab sei­ne bekann­ten Schla­ger und ein Pot­pour­ri aus sei­ner Zeit der „Les Hum­phries Sin­gers“ zum Besten.

Die Stim­mung am Abend war ohne­hin ein nicht enden wol­len­der Höhe­punkt der Ver­an­stal­tung. Die Hal­le füll­te sich bereits früh am Abend und die Besu­cher wur­den mit einem brei­ten Musik­mix in Stim­mung gebracht. Die Mann­schaft der Schüt­zen­bru­der­schaft war mit rund 50 Frau­en und Män­nern im Ein­satz und sorg­te gemein­sam mit DRK und Feu­er­wehr für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf. „Kei­ne Zan­ke­rei­en, gut gelaun­te Leu­te aus der gan­zen Regi­on und zufrie­de­ne Gesich­ter, wo man hin­schaut“, resü­mier­te Pres­se­spre­cher Win­fried Borg­mann den Abend. Die Män­ner und Frau­en des Sicher­heits­diens­tes wur­den somit zu freund­li­chen Sta­tis­ten des Abends.

Die Schüt­zen­bru­der­schaft freut sich über die gute Reso­nanz. 1. Vor­sit­zen­der Hei­ner Schlei­mer zeig­te sich erleich­tert: „Wir haben uns rich­tig was vor­ge­nom­men und sind für eine so außer­ge­wöhn­li­che Ver­an­stal­tung auch ins Risi­ko gegan­gen. Und wir haben gezeigt, dass wir Schüt­zen neben unse­ren tra­di­tio­nel­len Ver­an­stal­tun­gen auch mal was Unge­wöhn­li­ches auf die Bei­ne stel­len kön­nen“, so sein Fazit. Das Publi­kum dank­te es mit gro­ßem Lob für die Schüt­zen. Und die­ses hät­te unter­schied­li­cher kaum besetzt sein kön­nen, denn von 18 bis 82 Jah­ren waren alle Genera­tio­nen in Nie­ders­feld ver­tre­ten. „Schon erstaun­lich, wie Jür­gen Drews ein ganz unter­schied­li­ches Publi­kum begeis­tern kann“, war die Fest­stel­lung eines 80jährigen Schüt­zen­bru­ders, der sich die­se Ver­an­stal­tung nicht neh­men las­sen woll­te. Drews, der in Kür­ze stol­ze 68 Jah­re alt wird, stand sei­nen Fans auch nach dem Auf­tritt noch lan­ge Rede und Ant­wort und lies sich gedul­dig für Erin­ne­rungs­fo­tos ablichten.

Eine inter­es­san­te Fotorei­he des Jubi­lä­ums­abends ist im Inter­net unter www​.nie​ders​feld​.info zu sehen.