4. Kon­troll­wo­che „Jun­ge Erwach­se­ne” bringt posi­ti­ve Ergebnisse

18. September 2013
von Redaktion

4. Kon­troll­wo­che „Jun­ge Erwach­se­ne” bringt posi­ti­ve Ergebnisse

Hoch­sauer­land­kreis  Im Zeit­raum von Mon­tag, 09. Sep­tem­ber 2013, bis Frei­tag, 13. Sep­tem­ber 2013, fand im Hoch­sauer­land­kreis die 4. Akti­ons­wo­che „Jun­ge Erwach­se­ne” statt (wir haben die Akti­on am

05.09.2013 ange­kün­digt).

 

Gemein­sam mit der Ver­kehrs­über­wa­chung des Hoch­sauer­land­krei­ses leg­te der Ver­kehrs­dienst der Kreis­po­li­zei­be­hör­de Hoch­sauer­land­kreis in die­ser Zeit sei­nen Fokus auf die Kon­trol­le von Ver­kehrs­teil­neh­mern im Alter zwi­schen 18 und 24 Jah­ren. Bekannt­lich ist die­se Per­so­nen­grup­pen über­pro­por­tio­nal stark gefähr­det, auf den Stra­ßen des Hoch­sauer­land­krei­ses in einen Ver­kehrs­un­fall ver­wi­ckelt zu werden.

 

Um einen mög­lichst gro­ßen Anteil die­ser jun­gen Erwach­se­nen unter den Ver­kehrs­teil­neh­mern zu haben, wur­de schwer­punkt­mä­ßig in Berei­chen kon­trol­liert, in denen sich die­se Ziel­grup­pe ver­mehrt bewegt. So wur­den Kon­troll­stel­len an Zufahrts­stre­cken zu Berufs­kol­legs in Ols­berg und Mesche­de aber zum Bei­spiel auch im Umfeld ande­rer Aus­bil­dungs­stät­ten im Bereich Eslo­he ein­ge­rich­tet. Über­wacht wur­den neben der Geschwin­dig­keit auch die Gurt­pflicht, das Handyverbot,

Dro­gen- und Alko­hol­kon­sum sowie der tech­ni­sche Zustand der Fahrzeuge.

 

Nach Abschluss der Kon­troll­wo­che steht jetzt das Ergeb­nis fest.

Ins­ge­samt wur­den durch den Fach­dienst 48 und die Poli­zei über 450 Ver­stö­ße fest­ge­stellt. Erfreu­li­cher Wei­se kann fest­ge­stellt wer­den, dass kei­ne der kon­trol­lier­ten Fah­re­rin­nen und Fah­rer unter dem Ein­fluss von Alko­hol oder Dro­gen stand. Auch der Pro­zent­satz der Per­so­nen, die wäh­rend der Fahrt den vor­ge­schrie­be­nen Sicher­heits­gurt ange­legt hat­ten, war sehr hoch. Ledig­lich neun Ver­warn­gel­der muss­ten im Ver­lauf der Woche für der­ar­ti­ge Ver­stö­ße ver­hängt wer­den. Auch für den Bereich der Geschwin­dig­keits­ver­stö­ße kann ein posi­ti­ves Fazit der Kon­troll­wo­che gezo­gen wer­den. Ledig­lich ein gerin­ger Anteil der fest­ge­stell­ten Über­schrei­tun­gen ging auf das Kon­to der „Jun­gen Erwachsenen”.

 

Poli­zei­haupt­kom­mis­sar Uwe Gers­tha­gen, Lei­ter des Ver­kehrs­diens­tes der Poli­zei im Hoch­sauer­land­kreis, zeigt sich zufrie­den mit dem Resul­tat der Kon­trol­len und hofft, dass sich die­ses gute Ergeb­nis auch in der Ver­kehrs­un­fall­sta­tis­tik nie­der­schla­gen wird: „Unser Ziel ist und bleibt die Redu­zie­rung der Ver­kehrs­un­fäl­le mit Betei­li­gung „Jun­ger Erwach­se­ner” und die Mini­mie­rung der Unfall­fol­gen. Jeder Ver­letz­te jun­ge Ver­kehrs­teil­neh­mer ist einer zu viel, ins­be­son­de­re, wenn der Unfall auf Grund über­höh­ter Geschwin­dig­keit, Alko­hol- und Dro­gen­kon­sums oder wegen blo­ßer Leicht­fer­tig­keit pas­siert ist.

Des­halb wird es auch zukünf­tig Kon­trol­len für den Bereich der 18 bis 24-jäh­ri­gen Fahr­zeug­füh­rer geben.”