112 Jah­re Lösch­zug Sun­dern – Die Feu­er­wehr prä­sen­tiert sich beim Stadtfest

19. September 2014
von Redaktion

112 Jah­re Lösch­zug Sun­dern  –  Ein guter Grund inter­es­sier­ten Bür­gern der Stadt Sun­dern, sowie den Besu­chern des Stadt­fes­tes ihre Feu­er­wehr vorzustellen.
Hier­zu stell­te der Lösch­zug Sun­dern wäh­rend des Stadt­fes­tes in der Fuß­gän­ger­zo­ne eini­ge der an der Feu­er­wa­che in der Sett­me­cke sta­tio­nier­ten Fahr­zeu­ge aus und prä­sen­tier­te anschau­lich Infor­ma­tio­nen rund um das The­ma Brand­schutz und Feuerwehr.
Gera­de die The­men Brand­früh­erken­nung und Rauch­mel­der sorg­ten für vie­le Infor­ma­ti­ons­ge­sprä­che mit inter­es­sier­ten Besuchern.
Fakt ist: Das gefähr­li­che für einen Men­schen bei einem Woh­nungs­brand ist weni­ger das Feu­er als der Brand­rauch. Eini­ge weni­ge Atem­zü­ge rei­chen aus, um an den Fol­gen einer Rauch­gas­ver­gif­tung zu verster­ben. Gera­de im Schlaf ist ins­be­son­de­re der Geruchs­sinn aus­ge­schal­tet, sodass es ein Trug­schluss ist, man wür­de den Brand­rauch früh genug riechen.
Die ein­zi­ge siche­re Metho­de einer Brand­früh­erken­nung ist auch im pri­va­ten Umfeld die Instal­la­ti­on von Rauch­mel­dern, die eine Rauch­ent­wick­lung früh­zei­tig erken­nen und die Bewoh­ner durch einen lau­ten unüber­hör­ba­ren Alarm­ton warnen.
Ein High­light am Sonn­tag war die Vor­füh­rung einer tech­ni­schen Ret­tung nach einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall, bei dem eine ver­letz­te Per­son im Fahr­zeug ein­ge­klemmt war.

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Ermög­licht wur­de die­se Vor­füh­rung durch die Fir­ma Auto­dienst Wort­mann aus Sun­dern, die ein ent­spre­chen­des Fahr­zeug zur Ver­fü­gung gestellt hatte.
Die inter­es­sier­ten Besu­cher des Stadt­fes­tes hat­ten die Mög­lich­keit anschau­lich erklärt zu ver­fol­gen, wie die Feu­er­wehr bei einem Ver­kehrs­un­fall von der Erkun­dung der Lage bis zur Befrei­ung vor­geht, um eine ein­ge­klemm­te Per­son zu ver­sor­gen und aus dem ver­un­fall­ten Fahr­zeug zu befreien.
Der Feu­er­wehr blei­ben für die tech­ni­sche Ret­tung nach einem Ver­kehrs­un­fall ca. 20 Minu­ten Zeit. Da muss jeder wis­sen was er zu tun hat und alle Abläu­fe müs­sen Hand in Hand gehen. Sehr hilf­reich sind hier­bei Fahr­zeug­infor­ma­tio­nen zu den
ver­un­fall­ten Fahr­zeu­gen aus Daten­blät­tern, die unter ande­rem beim ADAC erhält­lich sind. Es wäre wün­schens­wert, wenn in jedem Fahr­zeug ein ent­spre­chen­des Daten­blatt, z.B. unter der Son­nen­blen­de, mit­ge­führt würde.
Im Anschluß an die Vor­füh­rung nah­men noch vie­le Besu­cher des Stadt­fes­tes die Mög­lich­keit war, sich über die frei­wil­li­ge geleis­te­te Arbeit der Feu­er­wehr in Sun­dern zu informieren.