Fah­rer­flucht nach Unfall trotz plat­ter Reifen

26. Oktober 2021
von Redaktion

Spu­cken­der Auto­fah­rer nach Unfallflucht

Bri­lon. Mit einem spu­cken­den Auto­fah­rer hat­te es die Poli­zei in der Nacht zum Sonn­tag nach einer Unfall­flucht zu tun. Gegen 04.45 Uhr wur­de der Poli­zei­wa­che in Bri­lon ein Ver­kehrs­un­fall auf der Bun­des­stra­ße 251 zwi­schen Bri­lon-Wald und Guden­ha­gen gemeldet.
Nach ers­ten Erkennt­nis­sen war ein 22-jäh­ri­ger Bri­lo­ner mit sei­nem Auto von der Fahr­bahn abge­kom­men und gegen die Schutz­plan­ke geprallt. Hier­bei wur­den am Auto zwei Rei­fen auf­ge­ris­sen. Trotz der Rei­fen fuhr der Mann noch weiter.

Alko­hol und Drogenkonsum

Nach­dem der Bri­lo­ner erneut von der Fahr­bahn abkam und den Rand­strei­fen auf­wühl­te, blieb das Fahr­zeug schließ­lich im Bereich der Ein­mün­dung zu Kef­fel­ker Stra­ße ste­hen. Beim Ein­tref­fen des Strei­fen­wa­gens, ver­such­te der 22-Jäh­ri­ge zu Fuß zu flüch­ten. Schnell konn­te er von den Beam­ten ein­ge­holt wer­den. Es stell­te sich her­aus, dass er
unter Alko­hol­ein­fluss stand. Ein Test ergab einen Wert von über einer Pro­mil­le. Zudem  sich Hin­wei­se auf den Kon­sum wei­te­rer Dro­gen. Bei sei­ner Durch­su­chung fan­den die Beam­ten Cannabis.
Der Mann wur­de zur Poli­zei­wa­che Bri­lon gebracht. Hier­mit zeig­te er sich jedoch nicht ein­ver­stan­den. Er belei­dig­te die ein­ge­setz­ten Beam­ten mit nicht zitier­fä­hi­gen Wör­tern und bedroh­te die­se und deren Fami­lie. Der gefes­sel­te Mann muss­te wäh­rend der Fahrt mit kör­per­li­cher Gewalt fixiert wer­den. Bei der anschlie­ßen­den Blut­ent­nah­me wehr­te sich der Mann wei­ter­hin. Hier­bei bespuckt er zwei Poli­zis­ten. Auch hier muss­ten die Beam­ten kör­per­li­chen Zwang anwen­den, so dass ein Arzt schließ­lich die Blut­ent­nah­me durch­füh­ren konn­te. Nach Abschluss der poli­zei­li­chen Maß­nah­men durf­te der Bri­lo­ner sei­nen Rausch im Poli­zei­ge­wahr­sam aus­schla­fen. Aus die­sem wur­de er am nächs­ten Mor­gen entlassen.

Straf­ver­fah­ren wegen Wider­stand gegen Vollstreckungsbeamte

Neben einer Ver­kehrs­un­fall­flucht, einer Trun­ken­heits­fahrt und den getä­tig­ten Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen wur­de ein Straf­ver­fah­ren wegen eines Wider­stands gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te und eines Ver­sto­ßes gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz eingeleitet.
(Quel­le: Kreis­po­li­zei­be­hör­de Hochsauerlandkreis)