Hand­werks­kam­mer setzt sich für die sofor­ti­ge Öff­nung von Fri­seur­sa­lons, Kos­me­tik- und Nagel­stu­di­os ein

9. Februar 2021
von Redaktion

Der Prä­si­dent der Hand­werks­kam­mer Süd­west­fa­len, Jochen Ren­fordt und Haupt­ge­schäfts­füh­rer Meinolf Nie­mand rich­ten einen drin­gen­den Appell an die Politik

 

„Kei­nen Boden mehr unter den Füßen” 

Hand­werks­kam­mer for­dert eine ver­läss­li­che und unver­züg­li­che Öff­nungs­stra­te­gie für Fri­seur­sa­lons, Kos­me­tik- und Nagelstudios

Hochsauerlandkreis/Arnsberg. „Mehr als einem Drit­tel der Fri­seur­sa­lons, Kos­me­tik- und Nagel­stu­di­os in Süd­west­fa­len bricht durch den Coro­na-Lock­down der­zeit buch­stäb­lich der Boden unter den Füßen weg. Sie sind mas­siv in ihrer Exis­tenz gefähr­det! Ins­ge­samt lei­den sogar über 80 Pro­zent der Betrie­be ech­te Not. Die betrieb­li­chen und die pri­va­ten Rück­la­gen sind längst auf­ge­braucht“, beklagt Jochen Ren­fordt, Prä­si­dent der Hand­werks­kam­mer Süd­west­fa­len und fürch­tet, dass vie­le die­ser Betrie­be dau­er­haft vom Markt ver­schwin­den wer­den. Das wür­de die Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung mit ent­spre­chen­den Dienst­leis­tun­gen deut­lich gefähr­den und zudem nicht nur vie­le Exis­ten­zen, son­dern auch vie­le Arbeits­plät­ze ver­nich­ten. „Jetzt muss sich end­lich etwas bewe­gen! Die Betrie­be brau­chen kei­ne vage Aus­sicht auf ein Licht am Ende des Tun­nels. Sie müs­sen aus dem Lock­down end­lich wie­der her­aus­kom­men und wie­der arbei­ten dürfen.“

Opti­mier­tes Hygi­e­n­kon­zept – Dienst­leis­tun­gen sind sicher

Schon nach dem ers­ten Lock­down haben die Fri­seur­sa­lons, Kos­me­tik- und Nagel­stu­di­os bewie­sen, dass sie ver­ant­wor­tungs­voll in der Pan­de­mie agie­ren. Sie haben ihre Hygie­nekon­zep­te opti­miert und umfas­send in ent­spre­chen­de Maß­nah­men zum Infek­ti­ons­schutz für Kun­den und Per­so­nal inves­tiert. „Die­se Unter­neh­men waren noch nie die Super­sprea­der. Die Dienst­leis­tun­gen dort sind sicher. Das muss die Poli­tik end­lich zur Kennt­nis neh­men und bei ihren Ent­schei­dun­gen berück­sich­ti­gen.“ Zudem brauch­ten die Unter­neh­men finan­zi­el­le Hil­fen zum Über­le­ben, betont Haupt­ge­schäfts­füh­rer Meinolf Nie­mand, denn die Umsatz­aus­fäl­le der ver­gan­ge­nen Mona­te könn­ten nicht kom­pen­siert werden.

 

(Quel­le: Hand­werks­kam­mer Südwestfalen)