Coro­na­kri­se trifft Frau­en dop­pelt – Arns­bergs Bei­trag zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 08. März

6. März 2021
von Redaktion

 

Arns­berg. Am kom­men­den Monat, 8. März, wird wie in jedem Jahr der Inter­na­tio­na­le Frau­en­tag gefei­ert. Er ent­stand als Initia­ti­ve sozia­lis­ti­scher Orga­ni­sa­tio­nen in der Zeit vor dem Ers­ten Welt­krieg im Kampf um die Gleich­be­rech­ti­gung, das Wahl­recht für Frau­en sowie die Eman­zi­pa­ti­on von Arbeit­neh­mer*innen.

Kei­ne Präsenzveranstaltung

Die Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te der Stadt Arns­berg bie­tet dazu in die­sem Jahr Coro­na-bedingt kei­ne Prä­senz-Ver­an­stal­tung für Frau­en an. Statt des­sen gibt es einen Bei­trag mit meh­re­ren Mit­wir­ken­den, der auf dem You­Tube-Kanal der Gleich­be­rech­ti­gungs­stel­le abge­ru­fen wer­den kann (https://​you​tu​.be/​A​R​w​n​7​d​t​a​arc). Unter ande­rem spricht die Gleich­stel­lungs­be­auf­tra­ge Petra Ble­sel über die Aus­wir­kun­gen der Coro­na Pan­de­mie in Bezug auf die Gleich­stel­lung von Frau­en und Män­nern – der Titel „Frau­en trifft die Kri­se dop­pelt – Im Beruf und in der Fami­lie.“ Der Bei­trag soll das Kri­sen­ma­nage­ment der letz­ten Mona­te in den Blick neh­men, bei dem es nicht gelang, die gleich­stel­lungs­po­li­ti­schen Aus­wir­kun­gen der Kri­se ange­mes­sen zu berücksichtigen.

Enge und Exis­tenz­ängs­te in Zei­ten von Corona

Die Coro­na­kri­se führt auch zu deut­lich häu­fi­ge­ren Kon­flik­ten in den Fami­li­en. Unge­wohn­te Enge und Aus­gangsper­ren sowie finan­zi­el­le Exis­tenz­ängs­te kön­nen Streit in den Fami­li­en eska­lie­ren las­sen.  Petra Ble­sel, geht fer­ner im Gespräch mit Karo­la Enners von der Arns­ber­ger Frau­en­be­ra­tungs­stel­le und Laris­sa Braun vom Frau­en­haus Arns­berg auf aktu­el­le Lage der Frau­en vor Ort ein.

Gleich­stel­lung von Frau­en und Män­nern auf loka­ler Ebene

Im Anschluss dar­an wird Frau Vere­na Bal­ve, Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te der Stadt Flens­burg, zum Gespräch zuge­schal­tet. Die Stadt Flens­burg hat sich, als eine von weni­gen Kom­mu­nen in Deutsch­land, bereits auf den Weg gemacht und die EU Char­ta für die Gleich­stel­lung von Frau­en und Män­nern auf loka­ler Ebe­ne ver­ab­schie­det und einen Akti­ons­plan auf­ge­stellt, der Flens­burg zu einer geschlech­ter­ge­rech­ten Stadt aus­rich­ten soll. Im Gespräch erläu­tert Frau Bal­ve die ange­streb­ten Zie­le, die ein­ge­lei­te­ten Schrit­te und die Her­aus­for­de­run­gen die­ses Prozesses.

 

„Die­ser Weg soll in der Stadt Arns­berg mög­lichst ab 2022  mit Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner, der Poli­tik, der Ver­wal­tung sowie unter Ein­be­zie­hung von Arns­ber­ger Insti­tu­tio­nen und Bürger*innen  gemein­sam gegan­gen wer­den“, berich­tet Petra Blesel.

Live­au­f­zeich­nung von Auf­tritt Andrew Murphy´s

Am Ende der Ver­an­stal­tun­gen ist auch ein Aus­schnitt aus einer Live­au­f­zeich­nung von Andrew Mur­phy vom 17.09.2020 im Sauer­land­thea­ter zu sehen. Des Wei­te­ren fin­det sich auf der Inter­net­sei­te www​.arns​berg​.de neben der o.g. Ver­an­stal­tung auch die Auf­zeich­nung  „La Loba tanzt” –  ein vom Land geför­der­tes Pro­jekt mit Frau­en aus der Regi­on – zur ihrer Geschich­te und ihrer Situa­ti­on. Frau­en aus unter­schied­li­chen  Lebens­si­tua­tio­nen reflek­tie­ren dabei (von Unter­neh­me­rin bis Schü­le­rin) auf die Rol­le als Frau  – „La Loba” ‑die Wolfs­frau- ein­drucks­voll und pas­send. Fes­selnd, sehens­wert, ein­fach ein schö­ner und pas­sen­der Bei­trag zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag. Es ist ein Pro­jekt des Tea­tron-Thea­ters Arnsberg.