CDU-Frak­ti­on will die Bebau­ung der Ber­li­ner Stra­ße in geord­ne­te Bah­nen lenken

10. April 2021
von Redaktion

 

Antrag auf Ver­än­de­rungs­sper­re und Bebauungsplan

 

Vie­le par­ken­de Autos ent­lang der neu­en Bebau­ung der Ber­li­ner Stra­ße brin­gen Pro­ble­me für den Schul­bus­ver­kehr. (Foto: CDU Sundern)

Die Frak­ti­on der CDU hat die Auf­stel­lung eines Bebau­ungs­pla­nes für den Bereich der Wie­se „Ber­li­ner Straße/​Ecke Teckels­berg“ beantragt.

 

Bei dem Bereich han­del­te es sich in der Ver­gan­gen­heit um eine Wie­se in einem von Ein­fa­mi­li­en­häu­sern gepräg­ten Gebiet. Auf­grund der nahen Lage zu dem Schul­zen­trum war es auch eine Hoff­nung der Anwoh­ner, dass dort bei der Pla­nung eben­falls Ein­fa­mi­li­en­häu­ser gebaut wer­den, um jun­gen Fami­li­en die Ansied­lung zu ermöglichen.

Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser ohne Ein­be­zie­hung der Poli­tik genehmigt

Nun­mehr wur­den auf der Frei­flä­che bereits zwei Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser geneh­migt und gebaut. Die Geneh­mi­gung fand dabei ohne Ein­be­zie­hung der Poli­tik statt, was bei der wei­te­ren Bebau­ung nach Ansicht der CDU geän­dert wer­den soll. „Das Aus­maß der Bebau­ung hat nicht nur die nahe­lie­gen­den Anwoh­ner scho­ckiert“ so die CDU. Mit der Auf­stel­lung eines Bebau­ungs­pla­nes sol­len das Aus­maß der Bebau­ung, die Ver­kehrs­si­tua­ti­on und die Flä­chen­ver­sie­ge­lung berück­sich­tigt werden.

 

„Eine wei­te­re Bebau­ung, wel­che ohne Rück­sicht auf die angren­zen­de Bebau­ung erfolgt und sich in kei­ner Wei­se in die nähe­re Umge­bung ein­fügt ist nicht hin­nehm­bar“, so Sebas­ti­an Boo­ke Rats­mit­glied für den Wahl­kreis Teckelsberg.

 

„Auch eine Bür­ger­initia­ti­ve hat sich mitt­ler­wei­le unter den Anwoh­nern gegrün­det, die mit einer Unter­schrif­ten­ak­ti­on auf das Pro­blem auf­merk­sam machen will, teil­te Sebas­ti­an Boo­ke mit.

Der Antrag der CDU-Frak­ti­on wer­de nun zunächst in der nächs­ten Sit­zung des Pla­nungs­aus­schus­ses bera­ten, bevor er dann in der Rats­sit­zung am 22.04. the­ma­ti­siert wer­de, so Boo­ke weiter.