Wie­der­auf­fors­tung in der Stadt War­stein – ein gesell­schaft­li­cher Auftrag

14. Oktober 2021
von Redaktion

Kom­mu­na­le Förs­ter und Vor­sit­zen­der des kom­mu­na­len Wald­be­sit­zer­ver­ban­des zu Gast

War­stein. Am Frei­tag, den 8. Okto­ber tra­fen bei strah­len­dem Son­nen­schein zahl­rei­che Ver­tre­ter ver­schie­de­ner Kom­mu­nen am Lör­me­cke­turm auf­ein­an­der, um über die sinn­vol­le Wie­der­auf­fors­tung eines kli­ma­sta­bi­len Wal­des und den damit ver­bun­de­nen För­der­richt­li­ni­en zu spre­chen und offe­ne Fra­gen zu klären.

Kom­mu­na­le Förs­ter und Vor­sit­zen­der des kom­mu­na­len Wald­be­sit­zer­ver­ban­des sowie Ver­tre­ter der Stadt tra­fen sich am Lör­me­cke­turm (Foto: Sieg­fried Hunker)

Auf Initia­ti­ve des Stimm-Stamm Krei­ses, einem Zusam­men­schluss des Forst­per­so­nals der Süd­west­fä­li­schen Kom­mu­nen, im War­stei­ner Stadt­wald, kamen Ver­tre­ter des kom­mu­na­len Wald­be­sit­zer­ver­bands und der Stadt War­stein am Lör­me­cke­turm zusam­men, um über die Wie­der­auf­fors­tung der Kala­mi­täts­flä­chen unter Berück­sich­ti­gung der aktu­el­len För­der­richt­li­nie zu diskutieren.

Sturm- und Borkenkäferschäden

Die süd­west­fä­li­schen Kom­mu­nen ver­tre­ten eine Betriebs­flä­che von mehr als 35.000 Hekt­ar, von denen rund 10.000 Hekt­ar Wald in den letz­ten Jah­ren dem Sturm und der Bor­ken­kä­fer­ka­la­mi­tät zum Opfer gefal­len sind. Jetzt muss zeit­nah für eine Wie­der­auf­fors­tung von kli­ma­sta­bi­len Wäl­dern gesorgt werden.

Vom Lör­me­cke­turm aus betrach­tet, konn­te das Aus­maß der Kala­mi­täts­flä­chen ein­ge­schätzt und mit dem Aspekt der För­der­richt­li­nie des Lan­des dis­ku­tiert wer­den. Viel­fach konn­ten Punk­te her­aus­ge­ar­bei­tet wer­den, die die Gren­zen der Umsetz­bar­keit der För­der­richt­li­nie auf­zei­gen. Auch die enor­men Zusatz­kos­ten, die durch die För­de­rung nicht gedeckt wer­den, wur­den erörtert.

Wie­der­auf­fors­tung wird gehemmt

„Die Wie­der­auf­fors­tung ist ein gesell­schaft­li­cher Auf­trag, der durch eine imp­rak­ti­ka­ble För­der­richt­li­nie momen­tan gehemmt wird“, war der ein­stim­mi­ge Tenor.

Zusa­ge für ver­ein­fach­te Abwick­lung der Förderung

Beein­druckt von den Schä­den und Schil­de­run­gen vor Ort sicher­ten Chris­toph Ewers Vor­sit­zen­der und Ute Kre­i­en­mei­er, Geschäfts­füh­re­rin des Kom­mu­na­len Wald­be­sit­zer­ver­ban­des den betei­lig­ten Kom­mu­nen eine unbü­ro­kra­ti­sche und ver­ein­fach­te Abwick­lung der För­de­rung zu.