War­nung vor Blau­al­gen­vor­kom­men im Sorpesee

9. September 2021
von Redaktion

Ruhr­ver­band ent­deckt bei Pro­benah­me unter­halb des Vor­dam­mes Spu­ren einer toxin­bil­den­den Art.

Der Ruhr­ver­band hat im Rah­men sei­ner regel­mä­ßi­gen Tal­sper­ren­un­ter­su­chun­gen am Frei­tag, dem 3. Sep­tem­ber, Pro­ben aus dem Haupt­be­cken der Sor­pe­tal­sper­re unter­halb des Vor­dam­mes Ame­cke ent­nom­men und dabei Vor­kom­men der Blau­al­ge Ana­bae­na laem­mer­man­nii entdeckt.

Die­se Art ist in der Lage, Hepa­to­to­xi­ne (Micro­cys­ti­ne) und ver­schie­de­ne Arten von Neu­ro­to­xi­nen (Anatoxin‑a, Anatoxin‑a(S)) zu pro­du­zie­ren, und kann daher gesund­heits­schäd­lich sein. Auch am West­ufer der Sor­pe­tal­sper­re wur­de ein Vor­kom­men gesich­tet, aller­dings nicht per Labor­pro­be näher bestimmt. Blau­al­gen bil­den typi­scher­wei­se einen Schaum­tep­pich, der mit dem Wel­len­schlag ans Ufer geschwemmt wird.

Kon­takt meiden

Erho­lungs­su­chen­de soll­ten daher bei Spa­zier­gän­gen in Ufer­nä­he den Kon­takt zu etwai­gen Schaum­res­ten mei­den. Dies gilt ins­be­son­de­re für spie­len­de Kin­der und Hun­de, für die das Ver­schlu­cken der Blau­al­gen gefähr­lich sein kann.

Strand­bad vor­zei­tig geschlossen

Die Sor­pe­see GmbH als Betrei­be­rin des Strand­bads Lang­scheid und das Gesund­heits­amt des Hoch­schau­er­land­krei­ses, das für die Über­wa­chung der Bade­was­ser­qua­li­tät an der Bade­stel­le zustän­dig ist, sind über das Pro­ben­er­geb­nis infor­miert. Das Strand­bad wird auf­grund des Vor­kom­mens der Blau­al­gen das für kom­men­den Frei­tag (10. Sep­tem­ber) geplan­te Sai­son­ende vor­zie­hen und ist bereits seit Diens­tag nicht mehr geöffnet.