Obst von städ­ti­schen Bäu­men darf geern­tet werden

10. August 2021
von Redaktion

Stadt War­stein enga­giert sich gegen Lebensmittelverschwendung

 

War­stein, 10. August 2021. Hei­mi­sche Pflan­zen bie­ten eine gro­ße und gesun­de Obst­viel­falt, bei­spiels­wei­se Äpfel, Bir­nen oder Pflau­men. „Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dür­fen das Obst ger­ne von den ‚Stadt­bäu­men‘ pflü­cken, wenn es reif ist. Das ist unser Bei­trag gegen Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung“, betont Ingo Schaup, Lei­ter des städ­ti­schen Betriebshofes.

Städ­ti­sche Obst­bäu­me kön­nen abge­ern­tet wer­den, hier: Obst­bäu­me am Plaß­kamp in Sut­trop. (Foto: Ingo Schaup)

Die Pflan­zung von Obst­bäu­men an Feld- und Weg­rän­dern war ein wich­ti­ger Bei­trag unse­rer Vor­fah­ren für die Arten­viel­falt und den Erhalt eines umfang­rei­chen Gen-Pools mit alten Obst­sor­ten. Die Obst­ern­te steht nun bald bevor. An fol­gen­den Stel­len ste­hen städ­ti­sche Obst­bäu­me und Bee­ren­sträu­cher, die von allen Inter­es­sier­ten abge­ern­tet wer­den können:

Alla­gen:                               Am Mar­mor­weg auf der Blu­men­wie­se hin­ter Haus Das­sel (klei­ne Bäume)

Belecke:                              Kal­ler­weg, Platz an Stü­tings Mühle

Hirsch­berg:                        Obst­lehr­pfad, Rich­tung Forst­haus Esme­cke, Feld­weg ent­lang der Hor­me­cke, Bacheufer, ent­lang der K71 kurz hin­ter dem ehem. Osterfeuerplatz

Nie­der­berg­heim:             Ascheweg

Sut­trop:                               Plaß­kamp, Soestweg

Tau­ben­ei­che:                    Wirt­schafts­we­ge zwi­schen Tau­ben­ei­che und Wald­hau­sen; auf der Blu­men­wie­se unter­halb Lager­platz Tau­ben­ei­che (klei­ne Bäume)

Westendorf:                      Haar­weg

Wald­hau­sen:                     Feld­weg zum Hochbehälter

War­stein:                            Dah­l­born, Kah­len­bergs­weg, Mari­en­weg, Müsche­der Weg, Fuß­weg zum Scho­ren über Romecke

Ingo Schaup bit­tet aller­dings alle Nut­ze­rin­nen und Nut­zer um Acht­sam­keit beim Abern­ten: „Bit­te gehen Sie sorg­sam mit den Pflan­zen um, damit beim Pflü­cken mög­lichst kei­ne Äste beschä­digt und die Blu­men­wie­sen, auf denen Obst­bäu­me ste­hen, mög­lichst nicht beein­träch­tigt werden.“