Nie­der­ei­mers Arbeits­kreis für Dorf­ge­schich­te hol­te Mit­glie­der­ver­samm­lung nach

1. Oktober 2021
von Redaktion

Anste­hen­de Jubi­lä­en benannt

 

NIE­DER­EI­MER  Unter Ein­hal­tung der Coro­na-Regeln konn­te der Arbeits­kreis für Dorf­ge­schich­te und ‑ent­wick­lung Nie­der­ei­mer e.V. nun sei­ne dies­jäh­ri­ge Mit­glie­der­ver­samm­lung im Ste­pha­nus­haus nach­ho­len. Unter den Teil­neh­mern konn­te der Vor­sit­zen­de Det­lev Becker auch meh­re­re Jubi­la­re und Ver­ein­sab­ord­nun­gen sowie den Kreis­hei­mat­pfle­ger Hans-Jür­gen Fried­richs begrü­ßen. Das Jahr 2020 stand ganz unter dem Ein­fluss von Coro­na. So muss­ten vie­le geplan­te Ver­an­stal­tun­gen, wie z. B. die gro­ße Aus­stel­lung „75 Jah­re danach – geret­te­te Geschichte(n) zu NS-Zeit, Krieg und Neu­be­ginn“ und der His­to­ri­sche Aus­flug kom­plett abge­sagt wer­den. Anstel­le der Aus­stel­lung wur­den zum Geden­ken an das Kriegs­en­de vor 75 Jah­ren am 8. Mai außen am Ste­pha­nus­haus elf Schau­ta­feln instal­liert, die in den Abend­stun­den far­big illu­mi­niert wur­den. Der „Tag des offe­nen Denk­mals“ und der „Tag der offe­nen Tür“ hin­ge­gen wur­den wenigs­tens digi­tal durch­ge­führt und von zahl­rei­chen Inter­es­sier­ten im Inter­net und in den sozia­len Medi­en ver­folgt. Eben­so konn­te der AKD zwei neue Schau­ta­feln in Nie­der­ei­mer (Hügel­grab u. „Krau­se Buche“) der Öffent­lich­keit präsentieren.

Nach den Berich­ten stan­den die Wah­len auf der Tages­ord­nung. Nach 20 Jah­ren schied der Schrift­füh­rer Dr. Micha­el Schä­fer aus dem Vor­stand aus. Mit einer Nie­der­ei­mer – Uhr bedank­te sich der AKD für sei­ne lang­jäh­ri­ge Arbeit. Für ihn wähl­te die Ver­samm­lung Simo­ne Toch als Nach­fol­ge­rin. Als 2. Vor­sit­zen­der wur­de Hol­ger Glaremin in sei­nem Amt bestä­tigt. Zum neu­en Kas­sen­prü­fer gewählt wur­de Thors­ten Haack.

Die Jubi­la­re mit dem aus­schei­den­den Schrift­füh­rer und dem Vor­sit­zen­dem (v.l. Jörg Bier­bach, Oli­ver Glaremin, Dr. Micha­el Schä­fer, Thors­ten Haack, Hans-Wer­ner Rött­gers, Det­lev Becker)   (Foto: AKD Niedereimer)

AKD ehrt Jubilare

Ins­ge­samt neun Jubi­la­re konn­te der AKD an die­sem Abend für 25-jäh­ri­ge Mit­glied­schaft ehren, von denen vier per­sön­lich erschie­nen waren. Hier­zu gehör­ten Oli­ver Glaremin für die Schüt­zen­bru­der­schaft, Jörg Bier­bach, Thors­ten Haack und Hans-Wer­ner Rött­gers. Den wei­te­ren Jubi­la­ren Ste­fan Gro­t­hoff, Tho­mas Haack, Otto Höch, Ria Scholz und Uwe Schwan­ke wur­den die Urkun­de und das Prä­sent nachgereicht.

Beim Punkt Ver­schie­de­nes bedank­te sich der Vor­sit­zen­de für zwei groß­zü­gi­ge Bar- und Sach­spen­den. Eben­so dank­te er für die Über­ga­be des Tages­bu­ches von Pater Linus Köt­ter an den AKD, der wäh­rend des 2. Welt­krie­ges 18 Mona­te als Geist­li­cher in Nie­der­ei­mer tätig war. In sei­nem Tage­buch zeich­net er prä­zi­se das dama­li­ge Dorf­ge­sche­hen auf.

Tag des offe­nen Denk­mals und Ein­blick in 800 Jah­re Dorfgeschichte

Auf zwei anste­hen­de Ver­an­stal­tun­gen wies der Vor­sit­zen­de noch hin. So lädt der AKD am „Tag des offe­nen Denk­mals“ (12.09.21) zur Besich­ti­gung der Hof­ka­pel­le Bien­stein und einem „Rund­gang zur Dorf­ent­wick­lung“ ein. Fer­ner plant der Ver­ein wie­der sei­nen „Tag der offe­nen Tür“ (3.10.21) am Archiv, auf­grund der räum­li­chen Enge aller­dings kom­plett im Außen­be­reich, unter dem Mot­to „Ein­blick in 800 Jah­re Dorf­ent­wick­lung“ mit Waf­fel­bä­cke­rei. Eben­so wird das aktu­el­le Hei­mat­blatt „Der Nini­vit“ an die­sem Tag ange­bo­ten. Bei­de Ter­mi­ne erfol­gen selbst­ver­ständ­lich unter Ein­hal­tung der tages­ak­tu­el­len Coro­na-Richt­li­ni­en. In sei­ner abschlie­ßen­den Ter­min­vor­schau benann­te der Vor­sit­zen­de noch anste­hen­de Jubi­lä­en in Nie­der­ei­mer. So ist geplant im Jah­re 2022 der Kirch­wei­he vor 100 Jah­ren zu geden­ken. 2023 soll an den Brand der „Dicken Eiche“ vor 100 Jah­ren erin­nert wer­den und die Aus­stel­lung zum Kriegs­en­de von 2020 gemein­sam mit der Wäh­rungs­re­form vor 75 Jah­ren nach­ge­holt wer­den. 2025 kann der AKD auf 40 Jah­re erfolg­rei­che Geschichts- und Ver­eins­ar­beit zurück­bli­cken. Im wel­chen Rah­men alle geplan­ten Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den kön­nen, steht aller­dings noch in den Sternen.

Zum Schluss gab es noch eine Wort­mel­dung, wobei es um das Hei­li­gen­häus­chen am Fried­hof ging. Hier ist in letz­ter Zeit in der Umge­bung ver­mehrt Unrat (Fla­schen, Kip­pen, etc.) zu fin­den. Zum Glück ist es bis­her nicht zu Beschä­di­gun­gen gekom­men. Es wur­de dar­um gebe­ten, ein Auge dar­auf zu werfen.

 

(Quel­le AKD Nie­der­ei­mer, Det­lev Becker)