Hei­mi­scher Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Dirk Wie­se infor­miert über das auf den Weg gebrach­te Sozi­al­schutz­pa­ket III

12. Februar 2021
von Redaktion

MdB Dirk Wie­se (Foto: Mar­co Urban)

Der hei­mi­sche SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Frak­ti­ons­vi­ze, Dirk Wie­se, infor­miert gemein­sam mit sei­nen Kol­le­gin­nen Kers­tin Tack, arbeits­markt- und sozi­al­po­li­ti­sche Spre­che­rin; Dag­mar Schmidt, stell­ver­tre­ten­de Spre­che­rin sowie Ulla Schmidt, stell­ver­tre­ten­des Mit­glied im Aus­schuss für Kul­tur und Medien:

Der von den Frak­tio­nen der SPD und CDU/CSU ein­ge­brach­te Geset­zes­ent­wurf zum Sozi­al­schutz­pa­ket III wird heu­te im Bun­des­tag in ers­ter Lesung bera­ten. Damit sol­len beson­ders Men­schen, die wegen der Coro­na-Pan­de­mie unver­schul­det vor Exis­tenz­pro­ble­men ste­hen, mit wei­te­ren Hil­fen unter­stützt werden.

Pan­de­mie beson­ders hart für Hilfebedürftige

Wie­se erklärt dazu: „Die Coro­na-Pan­de­mie trifft vor allem die­je­ni­gen beson­ders, die schon vor­her hil­fe­be­dürf­tig waren oder die es durch die Pan­de­mie gewor­den sind. Mit dem Geset­zes­ent­wurf stär­ken wir erneut das sozia­le Siche­rungs­netz und unter­stüt­zen all die­je­ni­gen, die es jetzt am drin­gends­ten brau­chen. Wir ver­län­gern den erleich­ter­ten Zugang zur Grund­si­che­rung, damit nie­mand sei­ne Woh­nung oder sei­ne Rück­la­gen fürs Alter auf­ge­ben muss. Erwach­se­ne im Grund­si­che­rungs­be­zug erhal­ten einen Bonus von 150 Euro für erhöh­te Alltagsausgaben.

Son­der­re­ge­lung für Mittagverpflegung

Die Son­der­re­ge­lung für die gemein­schaft­li­che Mit­tags­ver­pfle­gung in Kitas, Schu­len und Werk­stät­ten für Men­schen mit Behin­de­rung wur­de eben­falls ver­län­gert, damit erhöh­te Kos­ten durch Lie­fe­rung oder Abho­lung von Mit­tag­essen wei­ter gedeckt sind. Dar­über hin­aus wird es einen Kin­der­bo­nus von 150 Euro geben, der nicht auf die Grund­si­che­rung ange­rech­net wird. So kommt die Hil­fe dort an, wo sie drin­gend gebraucht wird.

Kunst- und Kul­tur­bran­che hart betroffen

Solo­selbst­stän­di­ge, vor allem in der Kunst- und Kul­tur­bran­che, sind beson­ders hart betrof­fen. Des­halb haben wir die Min­dest­ein­kom­mens­gren­ze von 3900 Euro im Künst­ler­so­zi­al­ver­si­che­rungs­ge­setz auch für das Jahr 2021 aus­ge­setzt und sto­cken die „Neu­start­hil­fe Kul­tur“ für Kul­tur­ein­rich­tun­gen mit einer wei­te­ren Mil­li­ar­de auf. Das Sozi­al­schutz­pa­ket III hilft vie­len Men­schen, bes­ser durch die Kri­se zu kom­men,“ betont Wiese