Gegen Hit­ze­in­seln: Stadt War­stein för­dert Dachbegrünung

1. Juli 2021
von Redaktion

Sofort­pro­gramm des Lan­des gibt Rücken­wind für pri­va­te und gewerb­li­che Dächer

 

War­stein, 30. Juni 2021. Die Stadt War­stein möch­te auf einer Flä­che von ca. 5.000 Qua­drat­me­tern die Dach-und Fas­sa­den­flä­chen­be­grü­nung för­dern. Aus die­sem Grund hat sie aus dem Sofort­pro­gramm des Lan­des NRW „Kli­ma­re­si­li­enz in Kom­mu­nen“ eine För­der­sum­me von 300.000 Euro bean­tragt, die nun bewil­ligt wur­de. „Für die Begrü­nung kom­men Dach-und Fas­sa­den­flä­chen in pri­va­ter und gewerb­li­cher Hand in Fra­ge. Es kön­nen 50 Pro­zent der för­der­fä­hi­gen Kos­ten über­nom­men wer­den“, freut sich Dirk Ris­se, als Wirt­schafts­för­de­rer der Stadt War­stein für das För­der­pro­gramm zuständig.

Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels mil­dern: Die Stadt War­stein kann mit ins­ge­samt 300.000 Euro die Begrü­nung von pri­va­ten und gewerb­li­chen Dächern,wie hier ein Teil des Rat­haus­da­ches, för­dern, die För­der­quo­te beträgt bis zu 50 Pro­zent. (Foto: Dirk Risse)

Posi­ti­ve Effekte

Mit der För­de­rung von Dach- und Fas­sa­den­be­grü­nun­gen soll ein Bei­trag zur Ver­bes­se­rung des loka­len Stadt­kli­mas geleis­tet wer­den. Nicht zuletzt wird mit der Schaf­fung grü­ner Dächer und Gebäu­de­fas­sa­den das Wohn­um­feld attrak­ti­ver und die Lebens­qua­li­tät der Anwoh­ner ver­bes­sert. „Posi­ti­ve Effek­te sind unter ande­rem die Ver­mei­dung von Hit­ze­in­seln, die Ver­bes­se­rung des Mikro­kli­mas, ein Bei­trag zur urba­nen Bio­di­ver­si­tät, die Bin­dung von Luft­schad­stof­fen, die Ent­las­tung der Kana­li­sa­ti­on und Sen­kung der Hoch­was­ser­ge­fahr durch Was­ser­spei­che­rung in den begrün­ten Flä­chen“, erklärt Dirk Risse.

Mit­tel abrufen

Bis zum 31. März 2022 steht Bür­ge­rin­nen und Bür­gern sowie Unter­neh­men der Betrag von 300.000 Euro zur Ver­fü­gung, um im Rah­men des För­der­pro­gramms Mit­tel bei der Stadt abzu­ru­fen. Das Gesamt­in­ves­ti­ti­ons­vo­lu­men beläuft sich somit auf 600.000 Euro. Mit die­sen Mit­teln kön­nen auch gro­ße Dach­flä­chen begrünt wer­den. Die Ver­wal­tung ver­gibt die För­der­sum­men nach dem „Wind­hund­prin­zip“: Nach Antrags­ein­gang wird die­ser geprüft und die Mit­tel in Form eines Zuwen­dungs­be­schei­des bewil­ligt bis die Mit­tel ver­braucht sind.

Die erfor­der­li­chen Unter­la­gen kön­nen Inter­es­sier­te auf der Home­page der Stadt War­stein unter dem Stich­wort, Stadt­ent­wick­lung, Kli­ma-und Natur­schutz, Kli­ma­re­si­li­enz abrufen.

Gleich­zei­tig gibt es dort einen Link zum Gründ­ach­ka­tas­ter des Lan­des NRW. Mit dem neu­en Gründ­ach­ka­tas­ter des LANUV kön­nen Eigen­tü­mer, Archi­tek­ten und Stadt­pla­ner abschät­zen, ob Dächer für eine Begrü­nung geeig­net sind.

(Quel­le: Stadt Warstein)