Stadt­bi­blio­thek Arns­berg öff­net wie­der – Stand­ort Neheim holt Eröff­nung nach

9. März 2021
von Redaktion
Arns­berg. Zwei Mona­te spä­ter als ursprüng­lich geplant holt der Stand­ort Neheim der Stadt­bi­blio­thek Arns­berg am Diens­tag, 9. März, die Eröff­nung der neu­en Biblio­theks­räu­me in der Nehei­mer Markt­pas­sa­ge nach. Ursprüng­lich war die Eröff­nung nach dem Umzug aus der Turn­hal­le der ehe­ma­li­gen Real­schu­le Neheim schon am 8. Janu­ar vor­ge­se­hen. Seit rund acht Wochen sind die Räum­lich­kei­ten bereit für die ers­ten Besucher*innen, die sich zu den gewohn­ten Öff­nungs­zei­ten ab Diens­tag 10 Uhr einen eige­nen Ein­druck machen kön­nen. Auf der Grund­la­ge der neu­en Coro­na-Schutz­ver­ord­nung des Lan­des nach vom 5. März öff­nen somit auch die Stand­tor­te in Hüs­ten und Arns­berg wie­der ihre Türen für Nutzer*innen. Für die Aus­lei­he ist der eige­ne Lese­aus­weis erfor­der­lich. Die Nut­zung des „Medi­en-To-Go-Ange­bo­tes“ mit Bestel­lung und Abho­lung von Medi­en ist auch wei­ter­hin möglich.

Biblio­the­ka­rin Ulri­ke Wen­del-Dei­sing, Biblio­theks­lei­te­rin Jut­ta Lud­wig und Fach­be­reichs­lei­ter Peter Klei­ne freu­en sich auf die ers­ten Besu­cher in den neu­en Räu­men. (Foto: Stadt Arnsberg)

944 qm Leseerlebnis

„Mit den Räu­men der Stadt­bi­blio­thek in Neheim eröff­net seit vie­len Jah­ren wie­der eine kom­plett neu ein­ge­rich­te­te und aus­ge­stat­te­te gro­ße städ­ti­sche Kul­tur­ein­rich­tung“, freut sich der Fach­be­reichs­lei­ter Peter Klei­ne. Im Ober­ge­schoss der Nehei­mer Markt­pas­sa­ge bie­tet sich den Besucher*innen der Stadt­bi­blio­thek auf 944 Qua­drat­me­tern ein völ­lig neu­es Leseerlebnis.
Die Biblio­thek in Neheim will das Lesen neu ent­de­cken lassen.
„Die Biblio­thek ist mit der Zeit gegan­gen“, beschreibt Jut­ta Lud­wig, Lei­te­rin der Stadt­bi­blio­thek Arns­berg. So gebe es viel Platz und Mate­ri­al zum Stö­bern – eine Viel­zahl neu­er Medi­en lade alle ein, neue Ein­drü­cke zu sam­meln. Nach wie vor zeigt sich die Stadt­bi­blio­thek Arns­berg ser­vice­ori­en­tiert im Den­ken und Han­deln. Pro­mi­nent wer­den in den Stadt­bi­blio­thek Neheim die vor­han­de­nen Medi­en prä­sen­tiert, das klas­si­sche Buch macht auch wei­ter­hin rund 70 Pro­zent davon aus. Ergänzt wird das Unter­hal­tungs- und Bil­dungs­an­ge­bot der Stadt­bi­blio­thek zudem durch Ton­trä­ger, Fil­me und Com­pu­ter­spie­le in brei­ter Aus­wahl. Am neu­en alten Stand­ort der Biblio­thek in Neheim hat die Stadt Arns­berg rund 800.000 Euro inves­tiert, etwa 350.000 Euro der Sum­me ist aus ver­schie­de­nen Töp­fen geför­dert wor­den. Sum­ma suma­rum haben rund 35.000 Medi­en in Neheim ein neu­es Zuhau­se bekom­men. „Die Inves­ti­ti­on ist auch ein Bekennt­nis zum Stand­ort“, so Peter Kleine.

Biblio­thek mit nach­hal­ti­ger Einrichtung

Bei der Ein­rich­tung der Biblio­thek ist die Stadt Arns­berg den Weg der Nach­hal­tig­keit wei­ter gegan­gen. Der ver­leg­te Tep­pich stammt aus Recy­cling-Mate­ri­al und kann nach der Nut­zung eben­falls wie­der recy­celt wer­den. Dar­über hin­aus kommt die Stadt­bi­blio­thek auch den moder­nen Ansprü­chen für ein Nut­zungs­kon­zept nach. „Die Biblio­thek ist damit also auch ein Arbeits­platz für alle, die ihn nut­zen möch­ten“, freut sich Jut­ta Lud­wig über das gelun­ge­ne Kon­zept. Es gibt ver­schie­de­ne Arbeits­plät­ze mit Anschluss­mög­lich­kei­ten für eige­ne Lap­tops oder Handys.

Cowor­king-Space in der Stadtbibliothek

Damit wird die Stadt­bi­blio­thek auch zu einem Cowor­king-Space, der Arbeits­mög­lich­kei­ten außer­halb der eige­nen Woh­nung bie­tet. In der Stadt­bi­blio­thek Neheim gibt es einen Akti­ons­platz, der eine Büh­ne für ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tun­gen wie Lesun­gen oder klei­ne Kon­zer­te bie­tet, wenn sie den wie­der statt fin­den kön­nen. Neben den klas­si­schen Biblio­theks­füh­run­gen, die es zum Herbst wei­ter für Kin­der­gär­ten oder Schul­klas­sen geben soll, plant die Stadt­bi­blio­thek ver­schie­de Pro­jek­te für die Zukunft. Die Zusam­men­ar­beit mit dem Schüler*innen-Forschungslabor „F.LUX“ gehört eben­so dazu wie der Start von Gaming­pro­jek­ten für Kin­der und Jugendliche.

Hil­fe von qua­li­fi­zier­tem Personal

Qua­li­fi­zier­tes Fach­per­so­nal an den Stand­or­ten der Stadt­bi­blio­thek Arns­berg unter­stützt die Besucher*innen bei der Suche und Recher­che und bie­tet damit eine hohe Bera­tungs­qua­li­tät. Seit Jah­ren schon darf sich die Stadt­bi­blio­thek Arns­berg über gestie­ge­ne Aus­leih­zah­len freu­en. Vor dem Hin­ter­grund des Bil­dungs­auf­trags öffent­li­cher Biblio­the­ken nimmt die Stadt­bi­blio­thek Arns­berg eine wich­ti­ge Auf­ga­be in der Gesell­schaft dar. „Wir machen allen ein nie­der­schwel­li­ges Ange­bot, ein Besuch der Stadt­bi­blio­thek steht allen offen“, sagt Peter Klei­ne. Spe­zi­ell der Auf­ent­halt und die Nut­zung der Medi­en vor Ort sei sogar ohne Kos­ten mög­lich. Leser*innen, die die Aus­lei­he und den vol­len Ser­vice mit Online-Zugriffs­mög­lich­kei­ten auch auf ver­schie­de­ne Uni­ver­si­täts­bi­blio­the­ken im Land nut­zen möch­ten, zah­len für den Lese­aus­weis 21 Euro als Ein­zel­per­son und 10 Euro pro Per­son mit einer Familienkarte.

40 Kund*innen im Rah­men von Coronaschutzverordnung

Im Rah­men der Coro­na-Schutz­ver­ord­nung kann die Stadt­bi­blio­thek Neheim ab Diens­tag von 40 Kund*innen gleich­zei­tig genutzt wer­den. Der Ein­tritt ist nur mit Korb mög­lich, es besteht Mas­ken­pflicht, wie in den ande­ren Stand­or­ten in Arns­berg und Hüs­ten. Auch dort wird die Zahl der Besucher*innen auf Grund­la­ge der Coro­na-Schutz­vor­ord­nung regle­men­tiert, und ein Ein­trag in Besu­cher­lis­ten sowie Des­in­fek­ti­on der Hän­de sind erfor­der­lich. Es gel­ten die bekann­ten Abstandsregeln.
(Quel­le: Pres­se­stel­le, Stadt Arnsberg)