Mit dem „eagle eye“ durch Atten­dorn

18. Mai 2018
von Redaktion

Nach Pfings­ten wer­den die Stra­ßen­da­ten der Han­se­stadt erfasst –
Kein Ver­gleich zu Goog­le Street View

Atten­dorn (Kreis Olpe) Die Han­se­stadt Atten­dorn hat das Unter­neh­men „eagle eye tech­no­lo­gies“ beauf­tragt, ihre Stra­ßen­da­ten zu erfas­sen. Trotz der Kame­ras auf den Mess­fahr­zeu­gen ist die Erfas­sung die­ser Daten in kei­ner Wei­se mit den Auf­nah­men von Goog­le Street View zu ver­glei­chen.

 

Die oran­ge-sil­ber­nen Mess­fahr­zeu­ge mit den Kame­ras auf dem Dach, die nach den Pfingst­fei­er­ta­gen durch Atten­dorn fah­ren, wer­den vie­len Bür­gern auf­fal­len. Der Ber­li­ner Tech­no­lo­gie­an­bie­ter „eagle eye tech­no­lo­gies“ wur­de von der Han­se­stadt Atten­dorn beauf­tragt, die Stra­ßen­be­stands- und Zustands­da­ten genau auf­zu­neh­men und optisch zu erfas­sen.

Die­se Daten die­nen der Stadt­ver­wal­tung als Grund­la­ge für den Auf­bau eines moder­nen Stra­ßen­ka­tas­ters, mit des­sen Hil­fe der Erhalt der Stra­ßen zukünf­tig ganz gezielt über­wacht und geplant wer­den kann. Das spart Zeit und Geld für Begut­ach­tun­gen vor Ort und macht die Arbeit der Stadt­ver­wal­tung deut­lich effek­ti­ver.

Die Erfas­sung geschieht mit Fahr­zeu­gen, die mit spe­zi­el­len Sen­so­ren aus­ge­stat­tet sind, so dass die Stra­ßen­flä­chen wäh­rend des Fah­rens erfasst wer­den. Zehn Kame­ras erfas­sen gleich­zei­tig den Stra­ßen­raum und neh­men die Ver­kehrs­an­la­gen auf. Mit dem „Adler­au­ge“ wird kein Fil­me gedreht, son­dern Ein­zel­bil­der auf­ge­nom­men. Die­se doku­men­tie­ren vor allem den Stra­ßen­zu­stand sowie unter Umstän­den das soge­nann­te Stra­ßen­in­ven­tar. Auf­ge­nom­men wird also die Stra­ßen­ober­flä­che, wobei ins­be­son­de­re auch Stra­ßen­schä­den wie Schlag­lö­cher oder Ris­se im Belag von Inter­es­se sind.

 

Ange­sichts des mit Kame­ras aus­ge­stat­te­ten Erfas­sungs­fahr­zeugs der „eagle eye tech­no­lo­gies“ sind man­che Bür­ger ver­ständ­li­cher­wei­se irri­tiert. Doch die Erfas­sung von Ver­kehrs­in­fra­struk­tur­da­ten durch „eagle eye“ ist in kei­ner Wei­se mit den Auf­nah­men von Goog­le Street View zu ver­glei­chen.

 

Manu­el Vogt vom Tief­bau­amt der Han­se­stadt Atten­dorn erläu­tert: „Die eagle eye-Daten wer­den von der Han­se­stadt Atten­dorn aus­schließ­lich zu inter­nen Zwe­cken, also für die Wert­ermitt­lung und Doku­men­ta­ti­on der kom­mu­na­len Ver­kehrs­in­fra­struk­tur, genutzt. Eine Ver­öf­fent­li­chung, etwa über Inter­net, erfolgt zu kei­nem Zeit­punkt. Und selbst in unse­rer inter­nen Ver­wen­dung gel­ten die stren­gen Daten­schutz­re­ge­lun­gen der öffent­li­chen Ver­wal­tung.“

 

Die Auf­nah­me der Daten ist vom Wet­ter abhän­gig und dau­ert im Ide­al­fall nur weni­ge Tage.

 

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen steht Manu­el Vogt ger­ne zur Ver­fü­gung, Tel. 02722/64–310, E‑Mail m.vogt@attendorn.org.

Bild : Die Han­se­stadt Atten­dorn hat das Unter­neh­men „eagle eye tech­no­lo­gies“ beauf­tragt, ihre Stra­ßen­da­ten zu erfas­sen. Trotz der Kame­ras auf den Mess­fahr­zeu­gen ist die Erfas­sung die­ser Daten in kei­ner Wei­se mit den Auf­nah­men von Goog­le Street View zu ver­glei­chen.