Füh­rung durch die His­to­ri­sche Fabrik­an­la­ge Mas­te-Baren­dorf in Iser­lohn

2. Oktober 2018
von Redaktion

Iser­lohn. Das Stadt­mu­se­um Iser­lohn lädt Inter­es­sier­te aller Alters­grup­pen am Mitt­woch, 10. Okto­ber, um 16 Uhr, herz­lich ein zu einer Füh­rung durch die His­to­ri­sche Fabrik­an­la­ge Mas­te-Baren­dorf (Baar­stra­ße 220 – 226).

 

Das früh­in­dus­tri­el­le Fach­werk­ensem­ble –  male­risch am Baar­bach gele­gen – gilt als die bedeu­tends­te in ihrem Ursprung heu­te noch erhal­te­ne Indus­trie­an­sied­lung des frü­hen 19. Jahr­hun­derts in Süd­west­fa­len. Der Antrieb der Maschi­nen zur Mes­sing­ver­ar­bei­tung erfolg­te durch Was­ser­kraft des Baar­bachs. Die his­to­ri­sche Bau­sub­stanz der zehn teil­wei­se anein­an­der gebau­ten Fach­werk­häu­ser ist weit­ge­hend unver­än­dert erhal­ten. Der Umbau vom Gewer­be­stand­ort zum Museums‑ und Künst­ler­dorf begann 1985.

 

Bis heu­te hat sich Baren­dorf zu einem Ort ent­wi­ckelt, der vie­len unter­schied­li­chen Besu­cher­grup­pen etwas bie­ten kann: vom Rock­kon­zert bis zum Klas­sik-Fes­ti­val, von der Kunst­mes­se über den Nadel­markt bis hin zum Weih­nacht­li­chen Baren­dorf. Dar­über hin­aus machen muse­ums- und umwelt­päd­ago­gi­sche Ange­bo­te die His­to­ri­sche Fabrik­an­la­ge zum wich­ti­gen „außer­schu­li­schen Lern­ort”.

Baren­dorf ist Anker­punkt der vor- und früh­in­dus­tri­el­len Tech­ni­k­rou­te „Was­serEi­sen­Land” sowie Teil der „Täler­rou­te” inner­halb der „Euro­päi­schen Rou­te der Indus­trie­kul­tur”.

Eine Attrak­ti­on für Kin­der ist der indus­trie­kul­tu­rel­le Spiel­platz, der vie­le Ele­men­te des Nadel­mu­se­ums spie­le­risch wie­der auf­nimmt.

 

Der Ein­tritt in die Muse­en und die Teil­nah­me an der etwa ein­stün­di­gen Füh­rung sind frei. Das Stadt­mu­se­um bit­tet um Anmel­dung, ent­we­der tele­fo­nisch unter den Ruf­num­mern 02371 / 217‑1961 oder ‑1963 oder per E‑Mail an museum@iserlohn.de.

Kos­ten­lo­se Park­plät­ze gibt es in der Nähe der Anla­ge. Drei Behin­der­ten­park­plät­ze befin­den sich direkt neben den Gebäu­den.

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es online unter http://www.museum-barendorf.de/