„FAUST – oder die Hoch­zeit zwi­schen Him­mel und Höl­le”

15. Januar 2013
von Redaktion

Schau­spiel­so­lo mit Klaus Adam im Gewöl­be­kel­ler von Haus Let­ma­the

"FAUST - oder die Hochzeit zwischen Himmel und Hölle"

„FAUST – oder die Hoch­zeit zwi­schen Him­mel und Höl­le”


Iser­lohn. In der Rei­he „Kul­tur im Gewöl­be­kel­ler” prä­sen­tiert die Büche­reizweig­stel­le Let­ma­the am Diens­tag, 19. Febru­ar, „Faust – oder die Hoch­zeit zwi­schen Him­mel und Höl­le” – erzählt und gespielt von Klaus Adam:
Die Geschich­te beginnt mit einem Vor­spiel: Wir sind in den alten Zei­ten, wo das Wün­schen noch gehol­fen hat. Damals traf sich der lie­be Gott ab und zu mit dem Teu­fel, um mit ihm über Gott und die Welt zu plau­dern. Im Lau­fe eines ihrer Gesprä­che kom­men sie auf den Dok­tor Hein­rich Faust zu spre­chen, einem ver­ein­sam­ten, frus­trier­ten Arzt und Wis­sen­schaft­ler, der Wis­sen und Erkennt­nis ver­flucht und alles hin­ter sich las­sen will. Der Teu­fel bie­tet dem lie­ben Gott eine Wet­te an: „Was wet­tet ihr? Den sollt ihr ver­lie­ren, wenn ihr mir die Erlaub­nis gebt, ihn mei­ne Stra­ße sacht zu füh­ren, solan­ge er auf die­ser, uns­rer Erde lebt.” Der lie­be Gott schlägt ein. Und schon nimmt Fausts Schick­sal sei­nen Lauf.
Klaus Adam ist gebo­ren und auf­ge­wach­sen in Göt­tin­gen. Er stu­dier­te Regie und Schau­spiel und hat­te zahl­rei­che Thea­ter­en­ga­ge­ments. Seit 1980 zieht er als Ein­mann­thea­ter durch die Lan­de.
In Goe­thes FAUST ist es sein Haupt­an­lie­gen, die eigent­li­che Geschich­te trans­pa­rent und ver­ständ­lich dar­zu­stel­len. Natür­lich nicht ohne gleich­zei­tig zu ver­su­chen, dem Werk Goe­thes gerecht zu wer­den. Klaus Adams thea­tra­li­sche Erzäh­lung ist durch­setzt mit den wich­tigs­ten Sze­nen und Mono­lo­gen aus Goe­thes dra­ma­ti­scher Dich­tung. Aller­dings ver­sucht er immer, eine mög­lichst unter­halt­sa­me Dar­stel­lungs­wei­se zu kre­ieren, die es auch einem nicht beson­ders geüb­ten Publi­kum ermög­licht, einen direk­ten Zugang zu dem deut­schen Dra­ma über­haupt zu fin­den.
Die Ver­an­stal­tung beginnt um 19.30 Uhr im Gewöl­be­kel­ler im Haus Let­ma­the, Hage­ner Stra­ße 62. Ein­lass ist ab 19 Uhr. Ein­tritts­kar­ten zum Preis von elf Euro kön­nen in der Büche­rei erwor­ben oder unter Tel. 02374 / 852880 bestellt wer­den.