Brand in einem Indus­trie­be­trieb an der Ihmer­ter Straße

31. März 2014
von Redaktion

Hemer (Mär­ki­scher Kreis)Elf leicht Ver­letz­te, davon wur­den acht mit Ver­dacht auf Rauch­gas­ver­gif­tung ins Kran­ken­haus gebracht, for­der­te am Mon­tag, 31. März, ein Brand in einem Indus­trie­be­trieb an der Ihmer­ter Straße.

 

Um 10.37 Uhr schrill­ten in Hemer die Sire­nen, nur wenig spä­ter hat­ten 55 Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr Hemer den Ein­satz­ort erreicht. Unter­stüt­zung erhiel­ten die Feu­er- und Ret­tungs­wa­che Hemer und die Lösch­zü­ge Süd (Ihmert und Fröns­berg) und Mit­te (Hemer, Sund­wig und Wes­tig) von den Not­ärz­ten aus Hemer und Men­den, der ärzt­li­chen Lei­te­rin Kreis-Ret­tungs­dienst sowie Ret­tungs­wa­gen aus Hemer, Iser­lohn , Men­den, ASB Men­den und Werdohl.

In einer Schlei­fe­rei war eine Schleif­ma­schi­ne in Brand gera­ten, wobei das Feu­er schnell auf die Absaug­an­la­ge über­ge­grif­fen hat­te. Unter Atem­schutz stie­ßen drei Trupps vor und konn­ten den Brand schnell kon­trol­lie­ren, weil er sich glück­li­cher­wei­se auf die betrof­fe­ne Maschi­ne und den umlie­gen­den Bereich begrenzt war. Umfang­rei­che Lüf­tungs­maß­nah­men, um den Brand­rauch abzu­füh­ren, wur­den anschlie­ßend eingeleitet.

Lei­der waren bei dem Ereig­nis nicht nur Sach­wer­te betrof­fen. Meh­re­re Mit­ar­bei­ten hat­ten ihre Arbeits­plät­ze nicht schnell genug ver­las­sen kön­nen. Elf Mit­ar­bei­ter hat­ten Brand­rauch ein­ge­at­met und klag­ten über Atem­wegs­rei­zun­gen, acht von ihnen wur­den ins Kran­ken­haus gebracht.