Akti­on „back­stage / back­Pack” unter­stützt Jugend­li­che bei der Berufs­wahl – Unter­neh­mer für Erkun­dun­gen gesucht

15. März 2013
von Redaktion

Erläuterten bei einem Pressetermin in den Räumen der Firma Durable das Projekt "backstage / backPack" (v.l.): Jürgen Zeuner, Ausbildungsleiter der Fa. Durable, die das Projekt bereits unterstützt, Thomas Haude (GfW), Gerd Eigenbrodt (SIHK), Georg Christophery (Stadt Iserlohn), Christine Mause (Leiterin Berufsberatung Agentur für Arbeit), Katrin Brenner (Leiterin des städtischen Ressorts Generationen und Bildung) Jutta Groß (Geschäftsführerin KJU) sowie Josef Schulte (Leiter Öffentlichkeitsarbeit Märkischer Arbeitgeberverband).

Erläu­ter­ten bei einem Pres­se­ter­min in den Räu­men der Fir­ma Dura­ble das Pro­jekt „back­stage / back­Pack” (v.l.): Jür­gen Zeu­ner, Aus­bil­dungs­lei­ter der Fa. Dura­ble, die das Pro­jekt bereits unter­stützt, Tho­mas Hau­de (GfW), Gerd Eigen­brodt (SIHK), Georg Chris­to­phe­ry (Stadt Iser­lohn), Chris­ti­ne Mau­se (Lei­te­rin Berufs­be­ra­tung Agen­tur für Arbeit), Kat­rin Bren­ner (Lei­te­rin des städ­ti­schen Res­sorts Genera­tio­nen und Bil­dung) Jut­ta Groß (Geschäfts­füh­re­rin KJU) sowie Josef Schul­te (Lei­ter Öffent­lich­keits­ar­beit Mär­ki­scher Arbeitgeberverband).


Iser­lohn. Jugend­li­che bei ihrer Ent­schei­dung für den pas­sen­den Aus­bil­dungs­be­ruf zu unter­stüt­zen, das ist das Ziel der Akti­on „back­stage / back­Pack”, die die Stadt Iser­lohn in Koope­ra­ti­on mit dem Mär­ki­schen Arbeit­ge­ber­ver­band, den Wirt­schafts­ju­nio­ren – Kreis Jun­ger Unter­neh­mer, der Süd­west­fä­li­schen Indus­trie und Han­dels­kam­mer, der Kreis­hand­wer­ker­schaft des Mär­ki­schen Krei­ses, der Gesell­schaft für Wirt­schafts­för­de­rung Iser­lohn und der Agen­tur für Arbeit Iser­lohn ins Leben geru­fen hat.
Auf­bau­end auf die bereits statt­fin­den­den Aktio­nen „komm auf tour” bzw. „Kom­pe­tenz­check”, bei denen die Schü­ler und Schü­le­rin­nen der 7. und 8. Klas­sen ihre per­sön­li­chen Stär­ken her­aus­fin­den, sol­len den Jugend­li­chen im Rah­men von „back­stage / back­Pack” mög­lichst früh­zei­tig (ab der 8. Klas­se) unter­schied­li­che Berufs­er­kun­dungs­mög­lich­kei­ten und Tages­prak­ti­ka ange­bo­ten werden.
Das Kon­zept sieht vor, dass im Rah­men von „back­stage” die Jugend­li­chen zunächst über Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten infor­miert und auf ziel­ge­rich­te­te Prak­ti­ka vor­be­rei­tet wer­den. Das Ange­bot rich­tet sich an Schü­le­rin­nen und Schü­ler aller Schul­for­men. Betrie­be wer­den vor­ge­stellt, per­sön­li­che Kon­tak­te zwi­schen Arbeit­ge­bern und Schü­lern und ers­te kurz­zei­ti­ge prak­ti­sche Ein­bli­cke am Arbeits­platz (ein bis zwei Stun­den, in der Regel außer­halb der Schul­zei­ten) wer­den ver­mit­telt. Dabei wer­den die Schü­ler jeweils von einem Erwach­se­nen beglei­tet. Die Teil­nah­me ist frei­wil­lig und kos­ten­los. Die Jugend­li­chen erhal­ten eine Teilnahmebescheinigung.
Im Anschluss kön­nen die Jugend­li­chen beim „back­Pack” einen Aus­zu­bil­den­den in sei­nem Aus­bil­dungs­be­trieb über meh­re­re Stun­den, zum Bei­spiel an zwei Nach­mit­ta­gen oder einen gan­zen Tag lang, beglei­ten. Neben dem Ken­nen­ler­nen des Betrie­bes haben die Jugend­li­chen damit einen Ansprech­part­ner im etwa glei­chen Alter, der ihre Pro­ble­me und Beweg­grün­de bes­ser nach­voll­zie­hen und ihnen einen rea­lis­ti­schen Ein­blick in den Berufs­all­tag mit all sei­nen Facet­ten ver­mit­teln kann.
Geplant sind drei „backstage”-Staffeln pro Jahr, die sich an den Bewer­bungs­zeit­räu­men der teil­neh­men­den Unter­neh­mer ori­en­tie­ren. In jeder Staf­fel sol­len nach Mög­lich­keit zir­ka drei­ßig Beru­fe vor­ge­stellt wer­den. Ers­te Anmel­dun­gen von Unter­neh­mer­sei­te lie­gen bereits vor. Damit das Kon­zept gelin­gen kann, suchen die Koope­ra­ti­ons­part­ner von „back­stage / back­Pack” wei­te­re inter­es­sier­te Unter­neh­men, Aus­bil­dungs­stät­ten, Berufs­fach­schu­len und ande­re Insti­tu­tio­nen, die ent­spre­chen­de Berufs­er­kun­dun­gen bzw. Prak­ti­kums­plät­ze zur Ver­fü­gung stel­len. Die Fir­men, Aus­bil­dungs­stät­ten, Berufs­fach­schu­len etc. sol­len über die Vor­aus­set­zun­gen, Aus­bil­dungs- und Tätig­keits­in­hal­te, Anfor­de­run­gen und Wei­ter­bil­dungs­mög­lich­kei­ten infor­mie­ren. Gleich­zei­tig bie­tet sich ihnen die Gele­gen­heit, poten­zi­el­le neue Azu­bis ken­nen zu lernen.
Da die ers­te „backstage”-Staffel bereits im Mai star­ten soll, soll­ten sich inter­es­sier­te Arbeit­ge­ber kurz­fris­tig, bis zum 22. März, mel­den. Wer ein ent­spre­chen­des Erkun­dungs­an­ge­bot machen möch­te, kann sich mit Georg Chris­to­phe­ry beim Über­gangs­ma­nage­ment Schu­le – Beruf im Iser­loh­ner Rat­haus, Tele­fon 02371 / 217‑1865, E‑Mail: georg.​christophery@​iserlohn.​de in Ver­bin­dung set­zen. Das eigent­li­che Anmel­de­ver­fah­ren läuft – sowohl für Unter­neh­mer als auch für Schü­le­rin­nen und Schü­ler – über das Inter­net unter www​.back​stage​-iser​lohn​.de