10,25 Mil­lio­nen Euro fürs Gebäudemanagement

1. März 2013
von Redaktion

Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath übernahm die Führung durch das Feuerwehrservicezentrum in Iserlohn. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Kreis­brand­meis­ter Rai­ner Blu­men­rath über­nahm die Füh­rung durch das Feu­er­wehr­ser­vice­zen­trum in Iser­lohn. Foto: Hen­drik Klein/​Märkischer Kreis


10,25 Mil­lio­nen Euro kann das Gebäu­de­ma­nage­ment des Mär­ki­schen Krei­ses in die­sem Jahr aus­ge­ben. Für den Kreis­stra­ßen­bau ste­hen 3,6 Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung. Der Bau- und Stra­ßen­aus­schuss beschloss die­se Haus­halts­an­sät­ze in sei­ner jüngs­ten Sit­zung ein­stim­mig. Getrof­fen hat­ten sich die Kreis­po­li­ti­ker im Feu­er­wehr­ser­vice­zen­trum an der Dort­mun­der Stra­ße in Iser­lohn. Kreis­brand­meis­ter Rai­ner Blu­men­rath führ­te die Aus­schuss­mit­glie­der vor dem Ein­stieg in die Tages­ord­nung durch das Gebäu­de und erläu­ter­te die dort aus­zu­füh­ren-den Arbeiten.
„Die 172 Kilo­me­ter Kreis­stra­ßen sind in einem guten Zustand“, for­mu­lier­te Aus­schuss­vor­sit­zen­der Hans-Jür­gen Ben­t­hien (SPD). Eine recht­zei­ti­ge Unter­hal­tung und Repa­ra­tu­er sei rich­tig. „Alles ande­re wäre Ver­schleu­dern von Steu­er­gel­dern“, so Rolf Kra­mer (CDU). Ergän­zend woll­ten die Poli­ti­ker den aktu­el­len Stand der Pla­nun­gen für die Bau­maß­nah­men an der K11 (Bal­ve-Gar­beck – Lan­gen­holt­hau­sen) wis­sen. „Bei opti­ma­lem Ver­lauf kön­ne im Jahr 2017 mit den Bau­maß­nah­men gerech­net wer­den, so die Kreis­ver­wal­tung. Ende 2013/​Anfang 2014 kön­ne in das Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren ein­ge­stie­gen wer­den. Anfang 2015 sei mit einem Beschluss zu rech­nen, danach kön­ne der Grund­er­werb erfol­gen. Der Kreis rech­net mit einem Lan­des­zu­schuss in Höhe von 60 Prozent.
Waren die gra­vie­ren­den bau­li­chen Män­gel an der Aula des Berufs­kol­legs in Alte­na wirk­lich nicht vor­her erkenn­bar? Die­se Fra­ge muss­te Gebäu­de­ma­na­ger Micha­el Brosch beant­wor­ten. Alle Gebäu­de des Krei­ses sei­en in einer regel­mä­ßi­gen Betreu­ung, teil­wei­se durch Archi­tek­ten und Inge­nieu­re. „Alte­na war ein Ein­zel­fall. Betrof­fen war ein nicht zugäng­li­cher Gebäu-deteil“, so Brosch. Um den beschlos­se­nen Abriss in einer Grö­ßen­ord­nung von 250.000 Euro finan­zie­ren zu kön­nen, wird die für die­ses Jahr geplan­te Erneue­rung der Fens­ter am Kreis­haus I in Alte­na auf 2014 evtl. sogar auf 2015 ver­scho­ben. Das sei mit allen Betei­lig­ten so bespro­chen. Der Aus­schuss gab auch dafür sei­nen poli­ti­schen Segen. Eine Lösung habe man inzwi­schen auch für die Ter­mi­ne des Zen­tral­ab­iturs gefun­den. Der Kreis habe ein Ange­bot der Her­mann-Gemei­ner-Schu­le in Lüden­scheid ange­nom­men. Zurück­ge­gan­gen im Ver­gleich zum Vor­jahr ist im Jahr 2012 die Anzahl der Bau­an­trä­ge im Mär­ki­schen Kreis. Waren es im Jahr 2011 noch 3.247 Anträ­ge, redu­zier­te sich deren Zahl im ver­gan­ge­nen Jahr auf 2.884. Dies bedeu­te einen Rück­gang der Bau­an­trags­zah­len seit 2004 um 20 Pro­zent, teil­te die Bau­ver­wal­tung mit.  Auch der Woh­nungs­bau sta­gnie­re kreis­weit auf nied­ri­gem Niveau.