Zu schnell, zu laut, ganz ohne …

23. April 2014
von Redaktion

a bArnsberg/​ Best­wig (Hoch­sauer­land)  Auch am Oster­wo­chen­en­de kon­trol­lier­te die Poli­zei Hoch­sauer­land­kreis den Ver­kehr auf den Stra­ßen im Kreis­ge­biet. Neben der Über­wa­chung der Geschwin­dig­keit stand auch der Lärm­schutz im Focus der ein­ge­setz­ten Beam­ten. Sie konn­ten im Rah­men der Kon­trol­len Ver­stö­ße der unter­schied­lichs­ten Art fest­stel­len. Mon­tag­vor­mit­tag gegen 11:00 Uhr fuhr ein auf­fäl­lig lau­tes Motor­rad aus Hol­land in eine Kon­troll­stel­le auf der Land­stra­ße 735 in Oeven­trop. Auf dem soge­nann­ten Lat­ten­berg setz­te die Beam­ten das Schall­pe­gel­mess­ge­rät ein und stell­ten den beein­dru­cken­den Wert von fast 103 Dezi­bel fest.
Vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Umwelt wer­den 100 db als sehr laut bis uner­träg­lich ein­ge­stuft. Die Hon­da wur­de genau­er in Augen­schein genom­men und die Beam­ten wur­den fün­dig. Die Aus­puff­an­la­ge war mani­pu­liert wor­den. Ein Teil der Schall­dämp­fung, der soge­nann­te db-eater, war aus­ge­baut und getrennt von dem nie­der­län­di­schen Motor­rad­fah­rer mit­ge­führt wor­den. Dadurch wur­de das Motor­rad so laut.
Der Mann muss­te an Ort und Stel­le sein Buß­geld bezah­len und durf­te so nicht mehr wei­ter­fah­ren. Wenig spä­ter fiel an der glei­chen Stel­le ein Rol­ler­fah­rer auf. Kurz vor der Kon­troll­stel­le wen­de­te er sein Fahr­zeug und fuhr weg. Die Beam­ten fuh­ren hin­ter dem Rol­ler her und konn­ten den Fah­rer kur­ze Zeit spä­ter anhal­ten und über­prü­fen. Wie sich her­aus­stell­te hat­te der 42-jäh­ri­ge Mann aus Arns­berg kei­nen Füh­rer­schein und unter­schied­lichs­te Dro­gen ein­ge­nom­men. Daher wur­de ihm eine Blut­pro­be ent­nom­men und eben­falls die Wei­ter­fahrt untersagt.
Eine Anzei­ge wegen Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis unter dem Ein­fluss berau­schen­der Mit­tel wur­de gegen ihn gefer­tigt. Bereits am Sams­tag­nach­mit­tag hat­te der Ver­kehrs­dienst der Poli­zei eine Kon­troll­stel­le in Best­wig Nutt­lar ein­ge­rich­tet. Auf der Rüt­he­ner Stra­ße fie­len zehn Auto­fah­rer und drei Motor­rad­fah­rer durch zu schnel­les Fah­ren auf. Sie­ben konn­ten ein Ver­war­nungs­geld an Ort und Stel­le bezah­len, sechs bekom­men eine Anzei­ge und Punk­te. Für 22-jäh­ri­gen Golf­fah­rer kom­men noch drei Mona­te Fahr­ver­bot hin­zu, da er mit 133 km/​ dort gemes­sen wur­de, wo er hät­te 50 km/​h fah­ren dür­fen. Zudem miss­ach­te­te er die Anhal­te­zei­chen der Poli­ze und ver­such­te zu flüch­ten, konn­te aber wenig spä­ter aus­fin­dig gemacht werden.