WILD­WALD: Welt-Down-Syn­drom-Tag ein „sehr, sehr schö­ner Erfolg“

24. März 2014
von Redaktion

Weltdownsyndromtag_2014Arns­berg Voß­win­kel (Hoch­sauer­land) Sehr zufrie­den zeig­ten sich am Frei­tag die Ver­an­stal­ter über die Reso­nanz auf den ers­ten Welt-Down-Syn­drom-Tag im Wild­wald Voss­win­kel. Der Akti­ons­tag wird welt­weit jedes Jahr auf den 21.3. gelegt, weil bei Men­schen mit Down-Syn­drom das 21. Chro­mo­som drei Mail vor­han­den ist und nicht wie sonst nur zwei Mal.

Baro­nin von Ket­te­ler begrüß­te die mehr als 60 Gäs­te, die sich zu Kaf­fee und Kuchen im Wald­gast­haus ver­sam­melt hat­ten. „Wir freu­en uns heu­te über jeden
von Euch, ob mit oder ohne Syn­drom oder mit und ohne Bril­le.“ Das größ­tes Anlie­gen der Betrof­fe­nen sei es wohl, dass schon bald Akti­ons­ta­ge wie der
Welt-Down-Syn­drom-Tag nicht mehr benö­tigt wür­den. Denn dann sei das Mit­ein­an­der zwi­schen Men­schen mit und ohne Beein­träch­ti­gung in der Gesell­schaft zur geleb­ten Selbst­ver­ständ­lich­keit gewor­den, so Ildi­kó von Ket­te­ler wei­ter, die selbst Mut­ter eines 6jährigen Jun­gen mit Down-Syn­drom ist.

Nach einer aus­gie­bi­gen Wan­de­rung durch den erwa­chen­den Früh­lings­wald begann die von einem Sport­ver­ein aus Echt­hau­sen vor­be­rei­te­te „Kin­der-Olym­pia­de”, bei der die 28 Kin­der zei­gen konn­ten, was in ihnen steckt.

Einen fei­er­li­chen Abschluss fand der Tag dann in dem Besuch von Arns­bergs Bür­ger­meis­ter Hans-Josef Vogel, der den Kin­dern nicht nur ihre Urkunden
über­gab, son­dern sich auch aus­gie­big Zeit nahm, um mit den Eltern ins Gespräch zu kommen.

Geburts­tags­kind Ben Schick­hoff erhielt vom Bür­ger­meis­ter sei­ne Urkun­de und neben vie­len Glück­wün­schen auch noch eine Frei­kar­te für das Frei­zeit­bad NASS.