Was gibt es in die­sem Kunst­som­mer an der Ruhr?

29. August 2013
von Redaktion

Was gibt es in die­sem Kunst­som­mer an der Ruhr?

Arns­berg. Weil das Kunst­som­mer­mot­to „unter­wegs“ lau­tet, steht das Was­ser selbst im Mit­tel­punkt der Pro-jek­te an der Ruhr 2013. Der Titel: „Movi(e)ng Waters“.

Hin­gu­cker Nr. 1 sind die Was­ser­spie­le an der Klos­ter­brü­cke. Sie bie­ten wäh­rend des Kunst­som­mers von 9:00 Uhr – 23:30 Uhr jeweils zur vol­len und zur hal­ben Stun­de für 15 Minu­ten eine hin­rei­ßen­de Show – abends in unter­schied­lichs­ten (Licht)Farben. Sparkling …

Am Ruh­r­u­fer sind unter ande­rem an der Unter­füh­rung der RWE und am Sauer­land-Thea­ter in den Abend­stun­den Fil­me rund ums The­ma Was­ser zu sehen. High­light hier­bei ist der Film „H2O” des ame­ri­ka­ni­schen Foto­gra­fen Ralph Stei­ner. Ein Stumm­film aus dem Jah­re 1929 – zu sehen aus dem Saal­fens­ter des Thea­ters. Der Film zeigt auf erstaun­li­che Wei­se die ver­schie­de­nen Erschei­nungs­for­men und Ober­flä­chen von Was­ser – zusam­men­ge­führt zu einem „fil­mi­schen Gedicht”. Die Libra­ry of Con­gress urteil­te: „cul­tu­ral­ly, his­to­ri­cal­ly, or aes­the­ti­cal­ly signi­fi­cant”. Beson­de­re Dank gilt der Fir­ma Dall­mer, die das Pro­jekt unter­stützt und dem Antho­lo­gy Film Archi­ve, New York, das den Film zur Ver­fü­gung stellte.

Doch auch ein frü­her wis­sen­schaft­li­cher Film über einen mexi­ka­ni­schen Sala­man­der dürf­te sei­ne Fans fin­den. Ein Publi­kums­lieb­ling? Viel­leicht „Was­ser­wer­ke”?

Das ist nicht alles: Zu bewun­dern sind auch eini­ge neue Arbei­ten vor allem von Rudi Olm, Frei­burg, Cor­ne­lia Loh­mann und – brand­neu am Sauer­land-Thea­ter – von Ste­pha­nie Neu­haus. Bald kön­nen auch wei­te­re Ergeb­nis­se des Pro­jek­tes „Enten­hau­sen” betrach­tet werden.

Ach ja, der Eis­bär fehlt auch nicht. Hin­ge­hen. Hingucken.