Ver­letz­te nach Vor­fall bei Fir­ma Umarex in Arnsberg-Neheim

30. Juni 2015
von Redaktion

Arns­berg  Neheim. Bei einem Vor­fall im Bereich eines soge­nann­ten Beschuss­kas­tens sind am Mor­gen des 30. Juni bei der Fir­ma Umarex in Arns­berg-Neheim vier Mit­ar­bei­ter ver­letzt wor­den. Durch den Vor­fall ent­stand ein klei­ne­rer Brand im Bereich des Beschuss­kas­tens. Der dort täti­ge Mit­ar­bei­ter erlitt Brand­ver­let­zun­gen und wur­de nach der Ver­sor­gung durch den alar­mier­ten Ret­tungs­dienst in die Unfall­kli­nik Dort­mund-Nord trans­por­tiert. Zwei wei­te­re Mit­ar­bei­ter zogen sich bei eige­nen Lösch­ver­su­chen Rauch­gas­in­ha­la­tio­nen zu, der vier­te Ver­letz­te erlitt eine Knie­ver­let­zung, als er eben­falls zu Lösch­ver­su­chen her­bei­ei­len woll­te. Auch die­se Ver­letz­ten wur­den nach einer Behand­lung vor Ort in Kran­ken­häu­ser verbracht.

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Ein­satz­lei­ter for­dert Ver­stär­kung nach

 

Auf Grund des bei der Feu­er­wehr-Leit­stel­le in Mesche­de ein­ge­gan­ge­nen Alarms der Brand­mel­de­an­la­ge der Fir­ma wur­den um 08:10 Uhr gemäß der Alarm- und Aus­rü­cke­ord­nung der Arns­ber­ger Feu­er­wehr zunächst die Haupt­wa­chen Neheim und Arns­berg zum Ein­satz­ort entsandt.

Die­se stell­ten dann nach einer ers­ten Erkun­dung schnell eine Flam­men­bil­dung im Bereich des Beschuss­kas­tens sowie eine Ver­rau­chung der im Erd­ge­schoss gele­ge­nen Pro­duk­ti­ons­hal­le fest und erkann­ten die Ver­let­zun­gen der vier Mit­ar­bei­ter. Daher for­der­te der Ein­satz­lei­ter umge­hend Ver­stär­kung nach, wor­auf­hin der Lösch­zug Neheim per Mel­de­emp­fän­ger zur Brand­be­kämp­fung und der Ret­tungs­dienst mit zwei Ret­tungs­wa­gen, einem Kran­ken­trans­port­wa­gen und einem Not­arzt­ein­satz­fahr­zeug zur Ver­sor­gung der Ver­letz­ten alar­miert wurden.

 

Feu­er­wehr lässt Betriebs­stät­te räumen

 

Die Feu­er­wehr ließ alle Gebäu­de der Betriebs­stät­te kom­plett räu­men, um eine Gefähr­dung für die Fir­men-Beleg­schaft auszuschließen.

Auf Grund der zu die­sem Zeit­punkt noch unkla­ren Lage wur­de im Ein­satz­ver­lauf der kom­plet­te Basis­lösch­zug 1 mit den Ein­hei­ten aus Neheim und Voß­win­kel sowie dem Satel­li­ten-Stand­ort in Bachum per Sire­ne alar­miert, um über genü­gend Ein­satz­re­ser­ve zu verfügen.

Nach­dem eine erneu­te Erkun­dung jedoch ein kla­re­res Bild des Ein­satz­sze­na­ri­os ergab, konn­ten die­se Ein­hei­ten in ihren Stand­or­ten ver­blei­ben, da die vor Ort befind­li­chen Ein­satz­kräf­te für die Bewäl­ti­gung des Ereig­nis­ses ausreichten.

 

Brand­be­kämp­fung und Belüf­tung der Produktionshalle

 

Meh­re­re Ein­satz­trupps gin­gen unter schwe­rem Atem­schutz in die Pro­duk­ti­ons­hal­le vor und hat­ten das ent­stan­de­ne Feu­er schnell gelöscht. Anschlie­ßend wur­de die ver­rauch­te Hal­le mit Hil­fe von zwei Hoch­leis­tungs­lüf­tern vom Brand­rauch befreit. Mit Aus­nah­me des betrof­fe­nen Berei­ches konn­ten alle übri­gen Gebäu­de­tei­le nach einer Bege­hung durch die Feu­er­wehr wie­der für den Betrieb frei­ge­ge­ben werden.

 

Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst waren mit meh­re­ren Ein­satz­fahr­zeu­gen und rund 40 Ein­satz­kräf­ten vor Ort. Die letz­ten Ein­hei­ten konn­ten 90 Minu­ten nach ihrer Alar­mie­rung wie­der in ihre Stand­or­te einrücken.

 

(Quel­le: StBI Peter Krä­mer, Pressesprecher)