Ver­kehrs­un­fall an unbe­schrank­tem Bahn­über­gang in Arns­berg Niedereimer

11. Juni 2015
von Redaktion

pol5Arns­berg Nie­der­ei­mer – Die­sel­stra­ße  Ein schwer­ver­letz­ter Auto­fah­rer, ein leicht­ver­letz­ter Lok­füh­rer und Sach­scha­den in Höhe von etwa 10.000,- Euro sind das Ergeb­nis eines Ver­kehrs­un­falls vom Don­ners­tag­mor­gen in Arnsberg.

 

Gegen 07:40 Uhr war ein 62 Jah­re alter Auto­fah­rer auf einem „Sei­ten­arm” der Die­sel­stra­ße unter­wegs. Der Mann fuhr par­al­lel zu der Lok eines pri­va­ten Eisen­bahn­un­ter­neh­mens, die auf dor­ti­gen Glei­sen in Rich­tung Nie­der­ei­mer fuhr. Im wei­te­ren Ver­lauf der Stra­ße führt die­ser „Sei­ten­arm” auf die Haupt­stre­cke der Die­sel­stra­ße. Unmit­tel­bar hin­ter die­ser Ein­mün­dung füh­ren die Bahn­glei­se in Form eines unbe­schrank­ten Bahn­über­gang über die Die­sel­stra­ße. Der Auto­fah­rer bog an der Ein­mün­dung nach links ab in Rich­tung Sauer­land­stra­ße. Dabei über­sah er sowohl die Loko­mo­ti­ve, die gera­de unter Abga­be von Signal­tö­nen lang­sam über den Bahn­über­gang fuhr, aber auch die opti­schen und akus­ti­schen Warn­ein­rich­tun­gen des Über­gangs. Der Pkw wur­de vor­ne links von der Lok erfasst und zurück­ge­schleu­dert. Dabei wur­de das Auto stark beschä­digt und des­sen Fah­rer schwer ver­letzt. Er wur­de von der Feu­er­wehr aus dem Fahr­zeug geret­tet und vom Ret­tungs­dienst in ein Kran­ken­haus gebracht. Lebens­ge­fahr besteht aber nicht. Der Lok­füh­rer erlitt einen Schock. Auch er wur­de in ein Kran­ken­haus gebracht und dort ambu­lant behan­delt. Das Auto des 62-Jäh­ri­gen muss­te abge­schleppt wer­den, die Lok konn­te ihren Weg nach Abschluss aller Maß­nah­men am Unfall­ort fort­set­zen. Wagons befan­den sich zum Unfall­zeit­punkt nicht an der Loko­mo­ti­ve. Das Ver­kehrs­kom­mis­sa­ri­at hat die Ermitt­lun­gen zum Unfall­her­gang auf­ge­nom­men, die­se dau­ern an.