Tele­fo­nie­ren­der Rad­fah­rer flüch­tet nach Verkehrsunfall

5. Juni 2015
von Redaktion

Arns­berg  Am Don­ners­tag­abend, kurz nach 21:00 Uhr, stand ein Zeu­ge an einem Fens­ter und blick­te auf die Hüt­ten­stra­ße hinunter.

Dort sah er einen Fahr­rad­fah­rer, der mit sei­nem Han­dy wäh­rend der Fahrt tele­fo­nier­te. Der Rad­fah­rer fuhr an einem schwar­zen Nis­san vor­bei, der am rech­ten Fahr­bahn­rad park­te. Dabei kam er zu dicht her­an und fuhr hin­ten links gegen den Nis­san, wodurch die­ser erheb­lich beschä­digt wur­de. Der Rad­fah­rer hat­te sich offen­sicht­lich weh­ge­tan bei dem Auf­prall. Der Zeu­ge sah, wie er kurz anhielt und sich den rech­ten Ellen­bo­gen rieb. Statt sich jedoch um den ver­ur­sach­ten Scha­den zu küm­mern, fuhr er ein­fach wei­ter. Er konnte

den Rad­fah­rer beschrei­ben als etwa   1,85 Meter groß, mit

schlak­si­ger Figur und kur­zen, brau­nen Haa­ren. Er trug ein dun­kel­grau­es T‑Shirt und fuhr mit einem Fahr­rad in dunk­ler Far­be. Die Poli­zei ermit­telt wegen Ver­kehrs­un­fall­flucht und bit­tet Zeu­gen, die nähe­re Anga­ben zu dem gesuch­ten Rad­fah­rer machen kön­nen, sich mit der Poli­zei Arns­berg unter 02932–90200 in Ver­bin­dung zu setzen.

 

Hin­weis: Das Tele­fo­nie­ren mit dem Han­dy ist auf dem Fahr­rad unter­sagt. Regel­mä­ßig ist ein Ver­warn­geld ist Höhe von 25 Euro dafür vor­ge­schrie­ben. Kom­men Gefähr­dung oder gar Beschä­di­gung hin­zu, kann die­ser Regel­satz ent­spre­chend ange­ho­ben wer­den. Bei einer Ver­kehrs­un­fall­flucht liegt eine Straf­tat vor, unab­hän­gig davon, ob ein Fuß­gän­ger, Rad­fah­rer oder Auto­fah­rer sie begeht.