Tat­ver­däch­ti­ge mit Fotos gesucht – Kri­po Arns­berg bit­tet um Mit­hil­fe der Bevöl­ke­rung

15. Februar 2013
von Redaktion

20130214tatverdaechtige2Arns­berg (Hoch­sauer­land)  Am 16. Okto­ber 2012 zwi­schen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr wur­de in Neheim eine damals 78jährige Frau bestoh­len. Zunächst hat­te sich eine bis­lang unbe­kann­te Tat­ver­däch­ti­ge ange­bo­ten, der älte­ren Dame die Ein­käu­fe aus einem Super­markt an der Engel­bert­stra­ße nach Hau­se zu tra­gen. Die­ses Ange­bot nahm die Gefrag­te dann auch dank­bar an.

Als die Unbe­kann­te der­art das Ver­trau­en der spä­te­ren Geschä­dig­ten erlangt hat­te, erzähl­te sie der 78-Jäh­ri­gen, deren Toch­ter sei ster­bens­krank. Es gebe aber einen Weg, die Toch­ter der Geschä­dig­ten zu ret­ten. Die­ser bestün­de in einer Art Ritu­al, dass aus­schließ­lich die Tat­ver­däch­ti­ge durch­füh­ren kön­ne.

In der Woh­nung der Dame in der Stem­berg­stra­ße ange­kom­men, begann die unbe­kann­te Frau dann auch mit dem „Ritus”. Unter ande­rem ver­brann­te sie einen klei­nen Geld­schein und mur­mel­te unbe­kann­te Sät­ze. Im Rah­men die­ses Thea­ters gelang es der Tat­ver­däch­ti­gen her­aus­zu­be­kom­men, wo die Geschä­dig­te ihr Geld auf­be­wahr­te. Als die Dame unter einem Vor­wand kurz aus dem Zim­mer geschickt wur­de, nutz­te die Unbe­kann­te die Gele­gen­heit und ent­wen­de­te einen Bar­geld­be­trag von fast 20.000,- Euro. Danach wur­de das angeb­li­che „Ritu­al” been­det und die Die­bin ver­ließ die Woh­nung in unbe­kann­te Rich­tung. Die Geschä­dig­te bemerk­te den Dieb­stahl erst spä­ter.

Die unbe­kann­te Frau wird fol­gen­der Maßen beschrie­ben:

   - weiblich
   - zwischen 30 und 35 Jahre alt
   - etwa 160 Zentimeter groß
   - sprach fließend Russisch
   - normale, unauffällige Figur
   - blonde, schulterlange Haare, die zur Tatzeit zu einem Zopf 
     gebunden waren
   - zur Tatzeit bekleidet mit einem khakifarbenen Mantel und 
     schwarzen Stiefeletten.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Arns­berg bit­te die Bevöl­ke­rung um Mit­hil­fe bei der Iden­ti­fi­zie­rung der unbe­kann­ten Frau und fragt: Wer kann Anga­ben zu der Gesuch­ten machen? Wer kennt die Frau auf den Bil­dern? Wer hat die Frau am Tat­tat gese­hen?

Sach­dien­li­che Hin­wei­se bit­te an die Poli­zei Arns­berg unter der Tele­fon­num­mer 02932–90200. Die Fotos kön­nen zusätz­lich auf der Inter­net­sei­te der Kreis­po­li­zei­be­hör­de Hoch­sauer­land­kreis unter www.polizei.nrw.de/hochsauerlandkreis ein­ge­se­hen wer­den.