Staats­an­walt­schaft Arns­berg sieht kei­nen Anlass für ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren

26. Mai 2020
von Redaktion

Sun­dern. Kein Ermitt­lungs­ver­fah­ren gegen Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del, so teilt es das  Büro des Bür­ger­meis­ters mit. Das habe eine per­sön­li­che Nach­fra­ge des Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del bei der Staats­an­walt­schaft erge­ben. Zudem äußert sich das Bür­ger­meis­ter-Büro über Aus­sa­gen im Sun­dern-Blog in fol­gen­dem Schrei­ben:

Die im Sun­dern-Blog vom 24.05.2020 gemach­ten Aus­sa­gen sind falsch und irre­füh­rend. Der PC der Bei­geord­ne­ten Frau Gro­the steht nach wie vor in Ihrem Büro. Ände­run­gen jed­we­der Art am Inhalt wur­den nicht gemacht, wie jetzt der Lei­ter der IT-Abtei­lung im Rat­haus bestä­tigt hat. Auch die sons­ti­gen elek­tro­ni­schen Gerä­te, die in Benut­zung von Frau Gro­the waren, sind unver­än­dert vor­han­den. Hier­bei han­delt es sich um ein iPad und ein Han­dy. Einen Lap­top hat Frau Gro­the dienst­lich nicht benutzt.

Auf Nach­fra­ge durch Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del bei der Staats­an­walt­schaft Arns­berg und dem dor­ti­gen Ober­staats­an­walt, Herrn Tho­mas Pog­gel, ergab, dass kei­ne Anzei­gen vor­lie­gen.

Gleich­wohl teil­te die Staats­an­walt­schaft im Tele­fo­nat dem Bür­ger­meis­ter mit, dass der Staats­an­walt­schaft die Beschwer­de­schrei­ben der Käm­me­rin Ursu­la Schnel­le zur Prü­fung zuge­spielt wur­den. Bei­de Schrei­ben, sowohl das vom 20.04.2020 an Land­rat Dr. Karl Schnei­der, als auch das Schrei­ben an die Rats­mit­glie­der vom 04.05.2020, wur­den dar­auf­hin auf evtl. vor­lie­gen­de Straf­tat­be­stän­de geprüft. Die Staats­an­walt­schaft, so Ober­staats­an­walt Pog­gel, konn­te kei­ne Straf­tat­be­stän­de ent­de­cken und sieht somit auch kei­nen Anlass für ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren.
Sun­dern, den 25.05.2020 Bür­ger­meis­ter­bü­ro