SPD-Frak­ti­on von Sun­dern will Feri­en­park­kon­zept grund­le­gend überarbeiten

9. Februar 2021
von Redaktion

SPD – Frak­ti­on sieht Gestal­tungs­spiel­raum im Tourismuskonzept

 

Sun­dern. Über­zeugt ist die SPD-Frak­ti­on Sun­dern davon, dass durch das aktu­el­le Urteil des OVG Müns­ter bezüg­lich des Feri­en­park Ame­cke, neue Gestal­tungs­spiel­räu­me geschaf­fen wer­den kön­nen. Das Kon­zept zum Feri­en­park Ame­cke ist daher, nach Ansicht der Sun­derner Sozi­al­de­mo­kra­ten, grund­le­gend zu über­ar­bei­ten. Eine Über­for­de­rung von Men­schen und Natur wird in der bis­her vor­ge­se­he­nen Zahl von 350 Häu­sern gesehen.

Zwei bis drei geschos­si­ge Gebäu­de zur See­sei­te vermeiden

Die­se Anzahl wider­spricht unse­rer Vor­stel­lung von sanf­tem Tou­ris­mus, heißt es wei­ter in der Erklä­rung der SPD und ist des­halb völ­lig inak­zep­ta­bel. Zudem muss auf die Gestal­tung der Häu­ser durch bau­recht­li­che Vor­ga­ben maß­geb­lich und nach­hal­tig Ein­fluss genom­men wer­den. Eine Zwei- oder gar Drei­ge­schos­sig­keit zur See­sei­te ist unbe­dingt zu ver­mei­den. Zudem ist eine spä­te­re mög­li­che Umwand­lung in ein regu­lä­res Dau­er­woh­nen grund­sätz­lich auszuschließen.

 

Im Rah­men eines breit ange­leg­ten Betei­li­gungs­ver­fah­ren sol­len in den kom­men­den Mona­ten spe­zi­ell zu die­sem The­ma die unter­schied­li­chen Inter­es­sen dis­ku­tiert und for­mu­liert werden.

 

Den Tou­ris­mus­schwer­punkt Sor­pe­see bestän­dig und nach­hal­tig weiterentwickeln

 

Gezielt und nach­hal­tig soll der Tou­ris­mus­schwer­punkt Sor­pe­see nach Ansicht der Sozi­al­de­mo­kra­ten fort­ent­wi­ckelt wer­den, ohne dabei aber die Feri­en- und Frei­zeit­an­ge­bo­te in den ande­ren Regio­nen Sun­derns zu vernachlässigen.

Da der Tou­ris­mus in den ver­gan­ge­nen Jah­ren in Sun­dern an Bedeu­tung gewon­nen hat, stellt er sich als wich­ti­ger Wirt­schafts­stand­ort dar, der wei­ter an Stel­len­wert gewin­nen wird. Stän­di­ge Stand­ort- und Kon­zept­über­prü­fun­gen sind hier­bei aller­dings erforderlich.

 

Erfor­der­lich sind Ideen und Pro­duk­te, mit denen sich die Men­schen in unse­rer Stadt iden­ti­fi­zie­ren kön­nen und die zu kei­ner Über­for­de­rung füh­ren. Von der tou­ris­ti­schen Ent­wick­lung müs­sen letzt­end­lich alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unse­rer Stadt, so die SPD-Frak­ti­on, Nut­zen zie­hen. Hier muss der Rat der Stadt Sun­dern die unter­schied­li­chen Inter­es­sen aus­glei­chen und muti­ge Ent­schei­dun­gen treffen.

 

(Quel­le: SPD-Frak­ti­on Sundern)