Neu­er Rekord: Sun­derns Feu­er­wehr leis­tet über 11.700 Ein­satz­stun­den in 2018

26. Mai 2019
von Redaktion

Zahl­rei­che Ehrun­gen und Jubi­lä­en fei­er­te Sun­derns Feu­er­wehr am Sams­tag­abend in Röh­ren­spring. Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del (Mit­te) lob­te den Ein­satz der Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den für die Stadt (Foto: Feu­er­wehr Sun­dern)

Sundern/Röhrenspring. Der Stadt­feu­er­wehr­ver­bands­tag der Feu­er­wehr Sun­dern fand am Sams­tag­abend im Fest­zelt in Röhrenspring statt.Durch den Vor­sit­zen­den des Stadt­feu­er­wehr­ver­bands wur­den die 370 Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den begrüßt. Eben­falls konn­te man vie­le Ver­tre­ter aus der Poli­tik, wie Bürgermeister Ralph Bro­del, sowie der Stadt­ver­wal­tung als Gäste begrüßen.

11.700 Ein­satz­stun­den sind neu­er Rekord

Der Lei­ter der Feu­er­wehr, Frank Sied­hoff, freu­te sich, die akti­ven Feu­er­wehr­ka­me­ra­din­nen und Kame­ra­den begrüßen zu können. Mit über 11.700 Ein­satz­stun­den im Jahr 2018 ist wei­ter­hin ein stei­gen­der Trend zu beob­ach­ten. Hin­zu kom­men noch über 100 Lehrgänge auf Stadt­ebe­ne sowie 180 Lehrgänge auf Kreis- und Lan­des­ebe­ne. Er erwähnt, dass er oft auf die Feu­er­wehr der Stadt Sun­dern ange­spro­chen wird und ihm aus der Bevölkerung ein gro­ßer Dank ent­ge­gen­ge­bracht wird, wel­chen er hier­mit an die Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den wei­ter­ge­ben möchte.

Bürgermeister Ralph Bro­del nennt die Feu­er­wehr­leu­te die „Eli­te“ der Stadt Sun­dern. Er freue sich, eine solch Leis­tungs­star­ke und per­so­nell gut auf­ge­stell­te frei­wil­li­ge Feu­er­wehr in Sun­dern zu haben. Auch dankt er den Fami­li­en und Arbeit­ge­bern.

Bro­del: Dank an Fami­li­en und Arbeit­ge­ber

Kreis­brand­meis­ter Bernd Krau­se erwähnte die sich wan­deln­den kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen und die dar­aus resul­tie­ren­den Einsätze. Das Jahr 2018 war, bedingt durch eine lan­ge Tro­cken­zeit und meh­re­re Unwet­ter, mit Sicher­heit ein ganz beson­de­res Jahr. Auch erwähnte er den im Kreis­ge­biet größten Wald­brand im ver­gan­ge­nen Jahr in Ste­mel.

Im Anschluss an die Gruß­wor­te vom Endor­fer Orts­vor­ste­her Rei­ner Till­mann wur­den eini­ge Kame­ra­den für ihre langjährige Mit­glied­schaft in der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr durch den Bürgermeister sowie den Kreis­brand­meis­ter geehrt. Fol­gen­de Ehrun­gen wur­den durchgeführt:

Das Feu­er­wehr­eh­ren­zei­chen in Sil­ber für 25 Jah­re Dienst in der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr erhiel­ten die Kame­ra­den:

  • Mat­thi­as Meis­ter­jahn
  • Hen­drik Te Pahs
  • Mark Rich­ter

Das Ehren­zei­chen in Gold für 35-jährige Mit­glied­schaft erhiel­ten die Kame­ra­den:

  • Wolf­gang Buch­he­is­ter
  • Bernd Cra­mer
  • Peter Cra­mer
  • Lud­ger Haus­mann
  • Huber­tus Hen­ges­bach
  • Jürgen Krau­se
  • Hans Georg Len­ze
  • Bernd Müller
  • Georg Neu­ge­bau­er
  • Mat­thi­as Ples­ser
  • Nor­bert Simon
  • Man­fred Spiel­mann

Für 50 Jah­re Mit­glied­schaft in der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr:

  • Her­mann Nöcker
  • Fritz Drees

Für 60 Jah­re Mit­glied­schaft in der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr:

  • Hein Grünebaum

Nach den Ehrun­gen ergriff noch der Einheitsführer von Endorf Dirk Weber das Mikro­fon und freu­te sich, dass so vie­le Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den den Weg nach Röhrenspring auf sich genom­men haben. Er dank­te den Fami­li­en der Kame­ra­den, dass sie zu jeder Tages- und Nacht­zeit inner­halb von Sekun­den auf ihre Männer und auch Frau­en ver­zich­ten müssen, wenn die­se ande­ren zur Hil­fe eilen.