Inves­tor und Stadt Sun­dern sind sich einig gewor­den – Anschluss­bei­trä­ge für das Feri­en­park­ge­län­de von Ame­cke wer­den bezahlt

4. August 2020
von Redaktion
Bereits Mit­te Juni stimm­te der Rat der Stadt Sun­dern mit einer Dring­lich­keits­ent­schei­dung einem Ver­gleichs­vor­schlag des Ver­wal­tungs­ge­richts Arns­berg zu. Der Vor­schlag sieht eine Zah­lung von rund 1,5 Mil­lio­nen Euro der hol­län­di­schen Inves­to­ren an die Stadt­wer­ke Sun­dern vor.
Hel­ma Feri­en­im­mo­bi­li­en GmbH stimmt Ver­gleich zu
In einer Pres­ser­klä­rung teilt die HEL­MA Feri­en­im­mo­bi­li­en GmbH nun mit, dass sie dem Ver­gleich zustimmt habe und schreibt im Wort­laut:
Die HEL­MA Feri­en­im­mo­bi­li­en GmbH hat dem Ver­gleichs­vor­schlag des Ver­wal­tungs­ge­richts Arns­berg in Sachen Anschluss­bei­trä­ge für den Feri­en­park Sor­pe­see eben­falls zuge­stimmt und den im Ver­gleich fest­ge­leg­ten Betrag zwi­schen­zeit­lich an die Stadt­wer­ke Sun­dern über­wie­sen.
Damit konn­ten die bei­den seit ca. 2 Jah­ren anhän­gi­gen Kla­gen gegen die Stadt Sun­dern ein­ver­nehm­lich been­det wer­den. Die Kla­gen wur­den noch vom vor­he­ri­gen Eigen­tü­mer ein­ge­reicht, mit dem eine schrift­li­che Ver­ein­ba­rung bestand, dass kei­ner­lei Anschluss­be­trä­ge erho­ben wer­den. Im Hin­blick auf die von der Stadt Sun­dern beschlos­se­ne Ein­lei­tung zur Neu­auf­stel­lung des Bebau­ungs­plans A 26 „Feri­en­park Sor­pe­see” ent­hält der Ver­gleich eine Anpas­sungs­klau­sel.
Redu­ziert sich bei einem neu­en B‑Plan die zu bebau­en­de Flä­che, ist dem­entspre­chend eine wei­te­re Redu­zie­rung der Bei­trags­for­de­run­gen vor­zu­neh­men, was dazu füh­ren könn­te, dass die Stadt bereits ver­ein­nahm­te Bei­trä­ge an die HEL­MA FI GmbH zurück­zah­len müss­te.
Mit der Aus­sa­ge „Anschluss­bei­trä­ge aus dem Gelän­de der Hel­ma AG flie­ßen” hat auch das Bür­ger­meis­ter­bü­ro  eine Pres­se­er­klä­rung her­aus­ge­ge­ben. Im Wort­laut heißt es dar­in.
Der vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt in Arns­berg getrof­fe­ne Ver­gleich vom 10. Juli wur­de jetzt von allen Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten ange­nom­men, teilt Bür­ger­meis­ter Bro­del in Pres­ser­klä­rung mit.
Dem­nach wer­den die Stadt­wer­ke mit rund 1,5 Mil­lio­nen € an Ein­nah­men rech­nen kön­nen. Schon jetzt sind 1,2 Mil­lio­nen € auf das Kon­to der Stadt­wer­ke geflos­sen, heißt es in dem Schrei­ben.
Pro­zess­stra­te­gie ist auf­ge­gan­gen
„Ein guter Tag und unse­re gewähl­te Pro­zess­stra­te­gie von Stadt, Stadt­wer­ke und des kauf­män­ni­schen Lei­ters Hans-Wal­ter Becker sind auf­ge­gan­gen“, so Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del. Die Dif­fe­renz von rund 300.000,00 € hängt jetzt noch an ver­schie­de­nen tech­ni­schen Fra­ge rund um das Gelän­de der Hel­ma
AG. Auch mit den Kos­ten des Ver­gleichs kön­ne man gut leben, so der Bür­ger­meis­ter, denn die Stadt­wer­ke hat­ten sich durch Hans-Wal­ter Becker sel­ber ver­tre­ten.