Fai­rer Han­del soll in Sun­dern gestärkt wer­den – Unter­stüt­zung vom Bürgermeister

12. Dezember 2020
von Redaktion

Ent­wick­lung in der Fairtra­de-Stadt voranbringen

Sun­dern. Seit Herbst 2017 ist die Stadt Sun­dern als Fairtra­de-Stadt zer­ti­fi­ziert. Jetzt gab es einen ers­ten kon­struk­ti­ven und posi­ti­ven Infor­ma­ti­ons- und Mei­nungs­aus­tausch zwi­schen dem neu­en Bür­ger­meis­ter Klaus-Rai­ner Wil­le­ke und Mit­glie­dern der Fairtrade-Steuerungsgruppe.
Nach­dem die Spre­cher der Steue­rungs­grup­pe dem Bür­ger­meis­ter die wesent­li­chen Akti­vi­tä­ten der Steue­rungs­grup­pe und des Arbeits­krei­ses Welt­la­den Sun­dern vor­ge­stellt und erläu­tert hat­ten, stell­ten die Gesprächs­teil­neh­mer schnell fest, dass es zu vie­len Punk­ten eine über­ein­stim­men­de Mei­nung gibt.

Fairtra­de-Städ­te – inno­va­tiv und weltoffen

Einig war man sich dar­über, dass durch die bis­her prak­ti­zier­te erfolg­rei­che Zusam­men­ar­beit von Per­so­nen aus der Zivil­ge­sell­schaft und Poli­tik, aus Gewer­be, Ver­ei­nen und Kir­chen sich der fai­re Han­del auf vie­len Ebe­nen in der Stadt Sun­dern posi­tiv ent­wi­ckelt hat. Einig war man sich aber auch dar­über, dass noch vie­le wei­te­re Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten bestehen. Fairtra­de-Städ­te posi­tio­nie­ren sich als inno­va­ti­ve und welt­of­fe­ne Kommunen
Klar war man sich inner­halb der Gesprächs­teil­neh­mer dar­über, dass Städ­te, die im Rah­men der Fairtra­de-Kam­pa­gne mit­wir­ken, sozia­le Ver­ant­wor­tung über­neh­men und sich als welt­of­fe­ne und inno­va­ti­ve Kom­mu­ne prä­sen­tie­ren können.

Bes­se­re Lebens­per­spek­ti­ve durch fai­re Waren

Wei­te­re Ziel­set­zung ist es, dass durch Han­del und Ver­brauch von fair her­ge­stell­ten und fair bezahl­ten Waren den Erzeu­gern in den unter­ent­wi­ckel­ten Län­dern der Erde bes­se­re Lebens­per­spek­ti­ven zu geben.

BM Klaus-Rai­ner Wil­le­ke, (mit dem Pra­xis­leit­fa­den „Fair Han­deln in Kom­mu­nen”), Alo­is Hat­ting (rechts) und Klaus Plüm­per (links) von der Fairtrade-Steuerungsgruppe.

Bür­ger­meis­ter unter­stützt wei­te­re Entwicklung

Erin­nert wur­de dar­an, dass es für die Stadt ver­pflich­tend ist, im Rat­haus und bei städ­ti­schen Ver­an­stal­tun­gen min­des­tens zwei fair gehan­del­te Arti­kel, wie z.B. Kaf­fee und Tee ange­bo­ten wer­den müs­sen. In einem nächs­ten Gespräch sol­len kon­kre­te The­men, wie z.B. Kom­mu­na­le Beschaf­fung, die Zusam­men­ar­beit mit städ­ti­schen und cari­ta­ti­ven Ein­rich­tun­gen und die Suche nach wei­te­ren Part­nern und Unter­stüt­zern bespro­chen werden.