Eine Ver­wal­tungs­lei­te­rin für den Pas­to­ra­len Raum Sundern

15. Dezember 2020
von Redaktion

„Die Kir­che der Zukunft in  neue  Rich­tun­gen öffnen“

S U N D E R N.  Ein Anruf vom Bau­amt wegen des Umbaus an der Kita. Der Steu­er­be­ra­ter mel­det sich  zum  The­ma  Umsatz­steu­er  per  E- Mail. Und wer will  am Mitt­woch noch­mal ins Pfarr­heim?  Der Kir­chen­chor oder   die Pfarr­ju­gend?  Auch der Pfarr­brief   muss   noch Fer­tig geschrie­ben wer­den. In den letz­ten Jah­ren haben die Ver­wal­tungs­auf­ga­ben für die Pfar­rer, die  Mit­glie­der des Pas­to­ral­teams  und   die Kir­chen­vor­stän­de   in   den   Pas­to­ra­len   Räu­men stets   zuge­nom­men. Das erhöht den Zeit­auf­wand, der das Pas­to­ra­le Team mehr und mehr von den  seel­sor­ge­ri­schen Auf­ga­ben abhält.  Zudem ver­langt die  Umset­zung von immer neu­en Geset­zen  und  Bestim­mun­gen Fach­wis­sen  und ver­wal­tungs­tech­ni­sches Kön­nen. Das bedeu­tet auch  für die ehren­amt­li­chen  Kir­chen­ver­wal­tungs­gre­mi­en einen   erheb­li­chen   Mehr­ein­satz. Gute Grün­de, wes­we­gen das Erz­bis­tum Pader­born in sei­nem Zukunfts­kon­zept  den Ein­satz   von haupt­amt­li­chen Ver­wal­tungs­lei­tun­gen vor­sieht, wie es jetzt etwa im Pas­to­ra­len Raum Sun­dern geschieht. Ver­wal­tungs­lei­tun­gen sind Teil des Zukunftsbild.

Mehr Frei­raum für die Seel­sor­ge­ri­sche Arbeit 

Die Ver­wal­tungs­lei­tung schafft Frei­räu­me für die pas­to­ra­le Arbeit Einen Vor­teil, den auch Pfar­rer Ste­fan Sie­bert im Ein­satz einer Ver­wal­tungs­lei­tung sieht: „Ich per­sön­lich wün­sche mir durch  den Ein­satz einer Ver­wal­tungs­lei­tung mehr Frei­raum für die Seel­sor­ge. ‚Freie Spit­zen‘, die ich für die pas­to­ra­le   Auf­ga­ben über­neh­men  kann“,  sagt der lei­ten­de Pfar­rer des Pas­to­ra­len Raums Sun­dern, zu dem13 Pfarr­ge­mein­den zäh­len. „Und mit Blick auf die vie­len ehren­amt­li­chen Frau­en und Män­ner, die mit viel  Herz­blut und Lei­den­schaft in den unter­schied­li­chen Berei­chen unter­wegs sind, erhof­fe ich mir eben­falls eine Ent­las­tung, denn oft sind sie bis an ihre Gren­zen im Einsatz.“

Gemein­sam für den Pas­to­ra­len Raum Sun­dern: Pfar­rer Ste­fan Sie­bert begrüßt Ste­pha­nie Lud­wig-Wei­se, die ab 2021 die Ver­wal­tungs­lei­tung über­nimmt. Foto: Kath. Gemein­de­ver­band Hellweg

Bekann­tes Gesicht für den Pas­to­ra­len Raum

Dass  mit Ste­pha­nie Lud­wig-Wei­se ein bekann­tes Gesicht in Zukunft die Ver­wal­tung des Pas­to­ra­len Raums über­nimmt, freut Pfar­rer Ste­fan Sie­bert umso­mehr. „Da Frau Lud­wig-Wei­se  bereits seit 6 Jah­ren als Außen­dienst­mit­ar­bei­te­rin in unse­rem Pas­to­ra­len Raum tätig ist, betritt sie kein Neu­land. Ein gro­ßes Plus, mit dem sie  star­ten  kann,  sind   Per­so­nen–  und Orts­kennt­nis­se“. Durch ihren Ein­satz erhofft sich der Pfar­rer, dass aus dem Kon­zert der Ein­zel­ge­mein­den ein   Netz­werk   ent­steht,   wel­ches   Ver­bin­dung und Bezie­hung schafft. „Allen Betei­lig­ten muss klar sein, dass Frau Lud­wig-Wei­se ab Janu­ar 2021 in einer neu­en Funk­ti­on beginnt und somit liegt es an  allen, den Boden   so   zu   berei­ten, dass das Pro­jekt Ver­wal­tungs­lei­tung ‚der Sache Jesu‘ dient.“ Die Rah­men­be­din­gun­gen für eine Kir­che der Zukunft schaf­fen Durch ihre Tätig­keit als Ver­wal­tungs­lei­tung möch­te Frau Lud­wig-Wei­se Frei­raum für   pas­to­ra­le   Arbeit schaf­fen   und   die   Män­ner   und   Frau­en in den Kir­chen­vor­stän­den ent­las­ten. „Die Kir­che der Zukunft öff­net sich in neue Rich­tun­gen und fin­det Wege, den Glau­ben bei den   Men­schen   zu   stär­ken oder wie­der­zu­be­le­ben“,  ist  sie  sicher.  „Die Kir­chen­ver­wal­tung   hat   dabei   die   Auf­ga­be,   dass Pas­to­ra­le Team und die   Gre­mi­en   zu   unter­stüt­zen, indem sie ent­spre­chen­de Rah­men­be­din­gun­gen schafft und ihnen somit den Rücken stärkt.“ Ste­pha­nie Lud­wig-Wei­se und Pfar­rer Ste­fan Sie­bert gehen opti­mis­tisch in  ihre zukünf­ti­ge Zusammenarbeit.