Bür­ger­meis­ter und Senio­ren­bei­rats-Vor­sit­zen­de tau­schen sich zur Coro­na-Situa­ti­on aus

3. April 2020
von Redaktion

Vor­sit­zen­de des Senio­ren­bei­rats Karin Mühl­ber­ger-Groß­mann, Bür­ger­meis­ter Ralph Brodel

Mit unse­ren Senio­ren gemein­sam gegen Coro­na – Opti­mis­mus darf man sich nicht neh­men lassen

Zu einem Erfah­rungs­aus­tausch zur Situa­ti­on der Senio­ren in den jet­zi­gen Coro­na – Zei­ten, hat sich die Vor­sit­zen­de des Senio­ren­bei­rats, Frau Karin Mühl­ber­ger- Groß­mann, auf Ein­la­dung von Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del, mit ihm ausgetauscht.

Für Bro­del war es wich­tig, ein umfas­sen­des und sehr direk­tes Bild von der Situa­ti­on der älte­ren Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger zu bekommen:

Gefahr für Senio­ren groß

„Unse­re Senio­ren sind von der Coro­na- Pan­de­mie beson­ders betrof­fen. Jede Anste­ckung ist mit zuneh­men­dem Altem erns­ter zu neh­men. Aus allen Stu­di­en ist belegt, dass die Krank­heits­ver­läu­fe im Regel­fall schwe­rer ver­lau­fen. Nach den letz­ten Aus­wer­tun­gen der Daten aus Chi­na wird deut­lich, wie­viel erns­ter die Erkran­kung für Älte­re sein kann. So lag die Ster­be­ra­te bei den 70- bis 79 – Jäh­ri­gen bei 8,0 Pro­zent und bei den Über- 80-Jäh­ri­gen bei 14,8 Pro­zent. Zum Ver­gleich: In der Grup­pe der Kin­der bis neun Jah­re gab es kei­ne Todesfälle“.

Die sehr erns­te Gefahr führt damit häu­fig zur selbst gesuch­ten Iso­la­ti­on. Und damit auch zum Ver­lust von direk­ten sozia­len Kon­tak­ten, mit Kin­dern und Enkeln. „Das ist schon für vie­le unse­rer Senio­ren hart, wenn man sei­ne Kin­der und Enkel nicht mehr in den Arm neh­men kann. Tele­fo­na­te sind zwar eine Alter­na­ti­ve, aber natür­lich nicht ver­gleich­bar“, so die Vor­sit­zen­de des Senio­ren­bei­rats, Frau Karin Mühl­ber­ger- Großmann.

Wich­tig ist es daher, so Bür­ger­meis­ter und Karin Mühl­ber­ger- Groß­mann, sich den Opti­mis­mus nicht neh­men zu las­sen, auch wenn die Zei­ten beson­ders belas­tend sind.

Viel Hil­fe­stel­lung in Sundern 

Bei­den ist aber klar, dass dies manch­mal ein­fa­cher gesagt als getan ist. Daher sind bei­de froh, dass es in Sun­dern vie­le Hil­fe­stel­lun­gen gibt, wie zum Bei­spiel die Akti­on „Sun­dern hilft Sun­dern“ oder die tele­fo­ni­sche Hot­line der Stadt, auf die der Bür­ger­meis­ter noch­mals beson­ders hin­weist: „Hier ste­hen wir jeden Tag, auch Sams­tags und Sonn­tags, von 07:00 bis 20:00 Uhr unter zwei Ruf­num­mern zur Ver­fü­gung.“ Und die Vor­sit­zen­de des Senio­ren­bei­rats ergänzt dabei, „dass auch wir vom Senio­ren­bei­rat jeder Zeit bei Fra­gen ger­ne zur Ver­fü­gung stehen“.

Bei Anfra­ge­an den Senio­ren­bei­rat: Karin Mühlberger-GroßmannTel.:02933/6584E-Mail: seniorenbeirat.kmg-sundern@gmx.deSundern, den 03.04. 2020Bürgermeisterbüro