SPD-Regio­nal­rats­frak­ti­on infor­mier­te sich über die Arbeit der DRK-Kin­der­kli­nik in Sie­gen

12. Juli 2016
von Redaktion

spdregio

v.l.: Chris­ti­an Kles­pe (Regio­nal­rats­frak­ti­on Kreis Soest), Frau Wied (Geschäfts­füh­re­rin), Grit­ta Goes­mann (Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­re­rin Regio­nal­rats­frak­ti­on), Mar­kus Pin­gel (Kli­nik für Neo­na­to­lo­gie und Päd­ia­tri­sche Inten­siv­me­di­zin / Peri­na­tal­zen­trum Level 1, Ärzt­li­cher Lei­ter), Petra Nick (Bereichs­lei­tung Pfle­ge Sta­ti­on 1, PNZ & Inten­siv­sta­ti­on), Ott­mar Haar­dt (Regio­nal­rats­frak­ti­on Kreis Sie­gen-Witt­gen­stein)


Siegen.Arnsberg. Bei ihrem Besuch in der DRK-Kin­der­kli­nik in Sie­gen mach­te sich die SPD-Regio­nal­rats­frak­ti­on ein umfas­sen­des Bild von der Arbeit der Kin­der­kli­nik auf dem Wel­lers­berg. Die Geschäfts­füh­re­rin Frau Ste­fa­nie Wied infor­mier­te die Regio­nal­po­li­ti­ker mit ihrem Team über Zah­len und Fak­ten der Kli­nik, die mit ca. 700 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern jähr­lich ca. 5.500 Pati­en­ten sta­tio­när und noch ein­mal ca. 50.000 Pati­en­ten ambu­lant medi­zi­nisch und pfle­ge­risch betreut. Dabei gilt immer die Beson­der­heit, dass es sich um Kin­der- und Jugend­li­che han­delt, die eine beson­de­re, sich von der Erwach­se­nen­me­di­zin erheb­lich unter­schei­den­de medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung mit einem ganz­heit­li­chen Ansatz, betreut durch ein inter­dis­zi­pli­nä­res Ärz­te­team benö­ti­gen. Dies mög­lichst unter Ein­be­zie­hung der Fami­lie. Die in der Erwach­se­nen­me­di­zin gän­gi­gen Abrech­nungs­mo­di und Fall­pau­scha­len wer­den die­sem Anspruch nicht gerecht, was eine pre­kä­re Finanz­si­tua­ti­on der Fach­ab­tei­lun­gen und Kin­der­kran­ken­häu­ser bedeu­tet. „Den beson­de­ren Anfor­de­run­gen an die Kin­der- und Jugend­me­di­zin muss Rech­nung getra­gen wer­den. Wir schlie­ßen uns daher den For­de­run­gen des Deut­schen Ethik­ra­tes aus sei­ner Stel­lung­nah­me zum Pati­en­ten­wohl als ethi­schem Maß­stab für die Kran­ken­häu­ser an, in dem u.a. gefor­dert wird, ein kin­der­spe­zi­fi­sches eige­nes Sys­tem für die Dia­gno­se-Fall­grup­pen, die den Abrech­nun­gen zugrun­de lie­gen zu erar­bei­ten, bzw. durch aus­rei­chend hohe Sicher­stel­lungs­zu­schlä­ge eine den tat­säch­li­chen Kos­ten ent­spre­chen­de Ver­gü­tung zu gewähr­leis­ten. Das kön­nen wir nur unter­stüt­zen.“ so Hans Wal­ter Schnei­der, Vor­sit­zen­der der SPD-Regio­nal­rats­frak­ti­on aus dem Hoch­sauer­land­kreis.
Auch über das regio­na­le Pla­nungs­kon­zept zum aktu­el­len Stand des Peri­na­tal­zen­trums infor­mier­ten sich die Regio­nal­po­li­ti­ker. In einem mög­li­chen Sze­na­rio ent­stün­de eine gro­ße Geburts­kli­nik mit 50 bis 60 Bet­ten, fusio­niert aus den bis­he­ri­gen Fach­ab­tei­lun­gen der drei in Sie­gen ansäs­si­gen Kran­ken­häu­ser. Der Stand­ort der Geburts­kli­nik könn­te auf dem Gelän­de der DRK-Kin­der­kli­nik am Wel­lers­berg lie­gen und wäre dann mit deren Neo­na­to­lo­gie räum­lich und orga­ni­sa­to­risch eng ver­bun­den. „Die­ses Kon­zept über­zeugt mit Zeit­er­spar­nis­sen, effi­zi­en­tem Res­sour­cen­ein­satz und sofor­ti­ger Hil­fe für die kleins­ten Pati­en­ten “ so Schnei­der.