SPD Müsche­de führ­te wie­der Dorf­be­ge­hung durch – Antrag gestellt

16. April 2014
von Redaktion

 Im Wesent­li­chen haben die Müsche­der Sozi­al­de­mo­kra­ten bei ihrer Dorf­be­ge­hung fol­gen­den Hand­lungs­be­darf festgestellt:

 

  1. Das Gelän­der am Ein­gang der Sport­hal­le stellt einen Gefah­ren­punkt dar. Gera­de durch sicht­bar her­aus­brö­ckeln­den Beton und den wei­ten Abstand des Gelän­ders zum Weg besteht hier eine Gefähr­dung der Hal­len­nut­zer, bei denen es sich zum größ­ten Teil um Kin­der handelt.
  2. Die Eiche in der Mit­te des Hohl­we­ges soll­te auf geeig­ne­te Wei­se abge­stützt wer­den. Hier liegt ein wesent­li­cher Teil der Wur­zeln offen.
  3. Der Park­platz neben dem Kin­der­gar­ten, der der­zeit noch im Eigen­tum der ev. Kir­chen­ge­mein­de ist, steht zum Ver­kauf. Dadurch könn­ten am Kin­der­gar­ten wich­ti­ge Park- und Hal­te­mög­lich­kei­ten weg­fal­len. Hier soll­te nach Auf­fas­sung der SPD nach Alter­na­ti­ven gesucht wer­den, damit Eltern ihre Kin­der gefahr­los zum Kin­der­gar­ten brin­gen und wie­der abho­len können.
  4. Die Durch­lauf­grä­ben und deren Öff­nun­gen im obe­ren Bereich der Stein­stra­ße sind z.T. zuge­wach­sen und ver­schmutzt, so dass ein ver­nünf­ti­ger Was­ser­ab­lauf nicht mehr mög­lich ist.
  5. Die Beleuch­tung des Dorf­plat­zes im Bereich des Back­hau­ses soll­te ab 22.00 Uhr abends so redu­ziert wer­den, dass die Ver­kehrs­si­cher­heit für Fuß­gän­ger nicht nega­tiv beein­träch­tigt, Anwoh­ner durch hel­le Beleuch­tung jedoch auch nicht über­ge­büh­rend in ihrer Nacht­ru­he gestört wer­den. Dar­über hin­aus kann hier auch ein Bei­trag zur Ener­gie­ein­spa­rung und zur Ein­spa­rung von Haus­halts­mit­teln geleis­tet wer­den. Schließ­lich wer­den die Ener­gie­kos­ten aus dem städ­ti­schen Haus­halt finanziert.
  6. Der Dorf­platz wird lei­der nach wie vor von eini­gen weni­gen Hun­de­be­sit­zern als Hun­de­klo missbraucht.
  7. Über zu schnel­les Fah­ren in den Tem­po-30-Zonen wird nach wie vor von zahl­rei­chen Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­nern Beschwer­de geführt. Als Bei­spie­le sei­en hier Nor­bert-Michel-Stra­ße, Stein­stra­ße, Lütt­ke­wie­sen und Stein­berg­stra­ße genannt.
  8. Das von einem poli­ti­schen Mit­be­wer­ber gefor­der­te ein­sei­ti­ge Park­ver­bot im Bereich der  Huber­tus­stra­ße und des St. Huber­tus-Plat­zes ist aus Sicht der SPD Müsche­de nicht ziel­füh­rend. Selbst­re­dend muss ein ent­spre­chend brei­ter Ret­tungs­weg zur Ver­fü­gung ste­hen. Auch Behin­de­run­gen sind hier zuwei­len zutref­fend und soll­ten, soweit mög­lich, redu­ziert wer­den. Nach den Ermitt­lun­gen der SPD hat sich jedoch kei­ner der Anwoh­ner beschwert. Viel­mehr scheint der Antrag des Mit­be­wer­bers aus­schließ­lich dem Wahl­kampf geschul­det zu sein.

Die Schüt­zen­hal­le Müsche­de erfreut sich gera­de für grö­ße­re Ver­an­stal­tun­gen einer hohen Beliebt­heit. Bei einem wie auch immer gear­te­ten Park­ver­bot wäre die Nut­zungs­mög­lich­keit der Schüt­zen­hal­le erheb­lich ein­ge­schränkt. Das gin­ge auch und beson­ders zu Las­ten der Schüt­zen­bru­der­schaft St. Huber­tus Müsche­de, die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren hier hohe Sum­men inves­tiert hat und von daher auch auf ent­spre­chen­de Ver­mie­tungs­mög­lich­kei­ten ange­wie­sen ist, ohne die sie ihr vor­bild­li­ches bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment für unser Dorf nicht in gewohn­tem Umfang wei­ter füh­ren könnte.

  1. Das Bus­häus­chen an der Rönk­hau­ser Stra­ße auf Höhe der ehe­ma­li­gen Gast­stät­te Hörs­ter ist auch drei Jah­re nach dem SPD-Antrag vom 17.04.2011 noch immer nicht aus­ge­tauscht wor­den. Hier geht der Orts­ver­ein davon aus, dass der Aus­tausch nun ganz kurz­fris­tig erfol­gen wird.
  2. An der Huber­tus­stra­ße gegen­über dem „Land­re­stau­rant Schüt­zen­krug“ ist der Stra­ßen­be­lag auf­ge­bro­chen und müss­te daher aus­ge­bes­sert werden.

 

Der Müsche­der SPD-Orts­ver­ein geht davon aus, dass sich die meis­ten Maß­nah­men kurz­fris­tig und ohne grö­ße­ren Auf­wand rea­li­sie­ren lassen.

 

Wegen des Dau­er­pro­blems Hun­de­kot auf dem Dorf­platz appel­liert der Orts­ver­ein an alle Hun­de­be­sit­zer, die Hin­ter­las­sen­schaf­ten ihrer Vier­bei­ner mitzunehmen.