Schock­an­ruf bei Frau in Arnsberg

25. Februar 2013
von Redaktion

Arns­berg (Hoch­sauer­land)  Am Sonn­tag­mor­gen kam es zu einem soge­nann­ten „Schock­an­ruf” bei einer 40-jäh­ri­gen Frau aus Arns­berg. Die Frau wur­de ange­ru­fen und zunächst gab sich eine Frau am Tele­fon als ihre Toch­ter aus, die sich bei einem Trep­pen­sturz schwer ver­letzt hät­te und jetzt im Kran­ken­haus läge. Dann über­nahm das Gespräch ein Mann, der sich in schlech­tem Rus­sisch als Rechts­an­walt aus­gab. Er for­der­te von der Frau 18.000 Euro Bar­geld für die Ope­ra­ti­on eines klei­nen Mäd­chens, die bei dem Trep­pen­sturz durch die Toch­ter ver­letzt  wor­den wäre. Andern­falls wür­de der Vater des Mäd­chens Anzei­ge erstat­ten und die Toch­ter müss­te ins Gefäng­nis. Die Frau ließ sich aber nicht in die Irre führen.

Geziel­te Fra­gen wie­gel­te der Mann immer wie­der ab, wor­auf­hin die Frau das Ein­zig rich­ti­ge mach­te und ein­fach auf­leg­te. Ein Rück­ruf bei ihrer wah­ren Toch­ter bestä­tig­te dann auch, dass die­se sich bes­ter Gesund­heit erfreu­te und kei­nes­wegs im Kran­ken­haus lag. Die Betrü­ger ver­such­ten es nicht noch ein­mal bei die­ser Frau. Die Poli­zei rät, sich nie­mals am Tele­fon auf irgend­ei­ne Art von Geld­for­de­run­gen ein­zu­las­sen und kei­ne Geld­über­ga­ben zu ermög­li­chen. Im Zwei­fels­fall legen sie ein­fach auf und infor­mie­ren sie eine Per­son ihres Ver­trau­ens oder ihre nächs­te Polizeidienststelle.