Rauch­ent­wick­lung in RWE-Tief­ga­ra­ge sorgt für Feu­er­wehr­ein­satz

14. März 2016
von Redaktion

ba ba1Arns­berg. Am Nach­mit­tag des 14. März wur­den um 13:18 Uhr die Haupt­wa­chen Arns­berg und Neheim zum Ein­satz geru­fen, nach­dem die Brand­mel­de­an­la­ge in einem Ver­wal­tungs­ge­bäu­de der RWE an der Helle­fel­der Stra­ße Alarm aus­ge­löst hat­te.
 
Nach einer umge­hend ein­ge­lei­te­ten Erkun­dung, die eine star­ke Ver­rau­chung der Tief­ga­ra­ge ergab, ließ der Ein­satz­lei­ter das Alarm­stich­wort erhö­hen, wodurch der Lösch­zug Arns­berg per Sire­ne alar­miert wur­de. Eine Men­schen­ret­tung war jedoch nicht erfor­der­lich, da sich bereits alle Per­so­nen vor dem Ein­tref­fen der Feu­er­wehr aus dem nahe der Tief­ga­ra­ge gele­ge­nen Ver­wal­tungs­ge­bäu­de ins Freie bege­ben hat­ten.
 
Um eine geziel­te Erkun­dung durch­zu­füh­ren, war es nötig, meh­re­re Trupps unter schwe­rem Atem­schutz in den stark ver­rauch­ten Bereich zu ent­sen­den. Da jedoch aus Sicher­heits­grün­den für jeden Atem­schutz­trupp ein eben­so aus­ge­stat­te­ter Sicher­heits­trupp zur Ver­fü­gung ste­hen muss und sich hier­für nicht genü­gend Ein­satz­kräf­te vor Ort befan­den sowie zudem ein wei­te­rer Hoch­leis­tungs­lüf­ter am Ein­satz­ort benö­tigt wur­de, wur­de der Lösch­zug Bruch­hau­sen nach­alar­miert.
 
Im wei­te­ren Ein­satz­ver­lauf stell­te sich dann her­aus, dass ver­mut­lich ein Schwel­brand in einem Siche­rungs­kas­ten zu der Ver­rau­chung der Tief­ga­ra­ge geführt hat­te. Der Qualm gelang­te dann aus der Tief­ga­ra­ge in das Erd­ge­schoss des RWE-Ver­wal­tungs­ge­bäu­des und lös­te so die Brand­mel­de­an­la­ge aus. Die ver­rauch­ten Berei­che wur­den abschlie­ßend gelüf­tet und dadurch wie­der in einen begeh­ba­ren Zustand ver­setzt.
 
Die Arns­ber­ger Feu­er­wehr war mit rund 35 Ein­satz­kräf­ten etwa zwei­ein­halb Stun­den vor Ort.